In den nächsten vier Jahren will der Bund 12,7 Milliarden Franken in den Unterhalt und in die Erweiterung des Nationalstrassennetzes pumpen.
Dabei sollen auch 100 Autobahn-Raststätten so umgebaut werden, dass man dort pro Rastplatz mindestens vier Strom-Zapfsäulen für Elektro-Autos einrichten kann. Die Übung kostet um die 50 Millionen Franken.
Das ist sinnvoll, denn auf unseren Strassen verkehren immer mehr Autos und Lastwagen, die teils oder ganz elektrisch angetrieben werden. Der Touring-Club der Schweiz geht davon aus, dass 2030 mehr als die Hälfte reine Elektrofahrzeuge sein werden. Heute liegt der Anteil um die 18 Prozent.
Das Problem ist, dass diese E-Autos keinen Rappen an den Ausbau der Strasseninfrastruktur zahlen – und demzufolge auch nichts an die Infrastruktur für die Ladestationen beisteuern.
Das zahlen die Benziner über die Treibstoff-Abgabe. Oder besser gesagt: Die E-Autos benützen die Strasse und lassen sich diese von den Automobilisten mit Benzinkutschen bezahlen. Da E-Fahrzeuge Strom «tanken», müssen sie keine Benzinabgabe berappen.
Das ist politisch so gewollt, weil man die E-Mobilität aus klimapolitischen Gründen fördern, den Autos mit fossilen Treibstoffen dagegen den Garaus machen will.
Es ist aber nicht korrekt und obendrein Mumpitz. Selbst wenn alle Schweizer mit Elektromobilien unterwegs sind, hat das keinen Einfluss auf den Klimawandel. Es verschärft aber die Stromkrise, weil wir die Elektrizität für E-Autos noch gar nicht haben.
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Irgendwann kippt die Waage der Ungerechtigkeit und der Strom für die E Fahrzeuge wird besteuert werden, dann werden die E Fahrer sich wundern was die Kilowattstunde kosten wird, vom ach so schönen Ökostrom, der Preis wird immens sein, der Windkraft und Solarmarkt welcher keine Versorgungssicherheit bietet ist Garant dafür.
Jetzt mischt sich also der Staat in die unsägliche E-Mobilität ein und wird wohl mit Steuergeldern aus dem Treibstoff diese E-Verschandelung bezahlen. Wann merken wohl die Letzten, dass die E-Mobilität eine Sackgasse ist nur ein paar wenige ein Riesengeschäft daraus machen? Sollen doch diese Umweltsünder ihren Strom selber beschaffen und zugleich die Entsorgung vorfinanzieren. Einfach unglaubliche Entwicklung, Elektrizitätsverbrauch anheizen, Herstellung von Elektrizität erschweren!
Der Ausbau von Tankstellen soll weiterhin über Private Investoren erfolgen. Da hat der Staat nicht mitzumischen. Politische Statisten veranstalten vor allem Unsinn, wie viele Beispiele zeigen.
Weltweit zirkulieren rund 1,5 Mia KfZ. Beim Aufkommen des E-Auto Booms fragte ich mich als erstes: Woher kommt bloss der benötigte Strom zum Aufladen der Batterien? Reichen die benötigten Rohstoffe? Energie und Umweltkosten bei Batterien-Herstellung? Recycling? Für LKW's und Meerschiffe scheint H2 eine zukunftsträchtige Lösung zu sein, mit Photovoltaikstrom zur H2-Produktion aus sonnenreichen Ländern. Kluge Autobauer setzen auf Verbrenner mit synthetischem Kraftstoff. Mit geringstem CO2-Ausstos
Die Benziner von Heute sind die Stromer von Morgen. In DE gibts einige Firmen, welche in solche Tankstellen investieren, sprich solche bauen. Wenn ich lese 4 Ladesäulen, dann kann es sein dass dann auch immer nur 4 gebaut werden. - Hoffentlich mischt sich der Staat hier nicht zu fest ein, sondern macht nur minimale regulatorische Vorgaben. Wie z.B. man mit jedem üblichen Zahlungsmittel an einer solchen Säule laden kann. Zudem sind an vielen Stellen 4 Ladesäulen zu wenig. Lasst Markt das lösen.
1985 fand das erste Solarmobilrennen der Welt in der Schweiz statt: die besten Boliden verbrauchten das Äquivalent von 2dl Benzin auf 100km für einen Einsitzer, 3 dl für einen Zwei- sowie 5dl für einen 4-Sitzer. Darüber redet man nicht mehr. Dafür werden Kutschen, die das 5-fache konsumieren, mit viel Getöse in den Himmel gejubelt und subventioniert. Intelligent quer denken ist heute ein Verbrechen.
Ich bin erstaunt darüber, das hier keiner argumentiert, das "Tankstellen bauen" nicht Aufgabe des Staates ist. Und vor allem keine Aufgabe, welche die Allgemeinheit durch Steuern oder andere Abgaben finanzieren muss.
Jaja, unser Bundesrat spielt wieder einmal im geistigen kollegialen Strampelhöschen mit dem Schmalspureisenbähnchen auf einfältigstem Rundkurs und sabbert daumentlutschend von irgendwelchem BlaBla. Wer zieht den alten Windeträgern den Stecker, damit die sich mal ernsthafter kümmern? Da wird die Demokratie so oberpeinlich, wie in Deutschland oder Öesterreich auch ...
Vorschlag: jeder mit einem E-PW verpflichtet sich, eine Solarstromanlage zu installieren (auf seinem Eigenheim oder dem Dach wo er eingemietet ist) und nutzt nur den so generierten Strom zum Aufladen seines Mobils. Das wäre dann eher nachhaltig und würde den Stromhaushalt nicht belasten.
Klingt schön funktioniert aber nur halbwegs im Sommer…!
Also im Winter ist die Produktion meiner vielen Solaranlage praktisch bei null 🙈
Warum haben Sie denn eine? Wegen den Subventionen?
Auf Gewerblichen Liegenschaften für den Eigenstromverbrauch was sehr lukrativ ist daher keine Subventionen indirekt aber schon da so die Netzkosten nicht bezahlt werden.
Nur für die Versorgungssicherheit bringt Solar gar nichts so viele Tage mit Produktion null…🙈
…. musst die PV-Module senkrecht montieren, an nebelfreier Lage, dann hast Du übers Jahr jeden Monat etwa gleich viel Solarstrom zur Verfügung!
Meine Liegenschaften befinden sich wie die meisten im Nebelgürtel wobei wenn bewölkt geht die Produktion schnell 95% zurück…es gibt ja heute die Apps wo man dies detailliert verfolgen kann.
Bei senkrechter Montage würde etwas mehr Winterstrom produziert dafür würde sich die Produktion zwischen Frühling-Herbst massiv reduzieren daher nicht wirtschaftlich
Viel zu viele, denn auf den Autobahnraststätten werden nur Touristen - Transitreisende ihr e-Mobil aufladen, und das nur im Ausnahmefall, da der CH-Strom wahrscheinlich sehr teurer verkauft wird, teurer als im Ausland. Kein e-Mobil-Besitzer fährt irgendwohin, um dort x Minuten bis Stunden zu warten bis die Batterie voll ist, die werden entweder zu Hause (über Nacht) oder am Arbeitsplatz (während der Arbeit) das Ding aufladen.
Will Sommaruga E-Tankstellen an Stelle on Diesel und Benzin? Kauft der Bund zusätzlich die bestehenden Anlagen von den Besitzern? übernimmt Sommaruga die Garantie, dass genügend Strom vorhanden ist? Das gleiche gilt für alle die Politiker, welche Ölheizungen verbieten wollen. Es ist geradezu lächerlich, wie unsere Politikerinnen und Politiker eine Ahnung haben, dass weder Solar- noch Windenergie unseren immer mehr steigenden Strombedarf decken wollen. Abhängigkeit von China weiter ausbauen.
In Deutschland und in Grossbritannien lässt die Bahn teilweise statt elektrische Lokomotiven wieder Diesellokomotiven fahren, weil der Strom zu teuer geworden ist. Irgendetwas scheint dort schief gelaufen zu sein.
also die Diesellokomotiven haben alle Elektromotoren. Der Diesel dient nur dazu dar Strom zu erzeugen. Das macht man auf Nebenstrecken wo es zu teuer ist die Oberleitung zu installieren da dort zu wenig gefahren wird und die Oberleitung zu teuer ist zu installieren.
Es geht dabei nicht um nichtelektrifizierte Nebenstrecken, sondern um auf elektrifizierten Hauptstrecken fahrenden Güterzügen, die - ausdrücklich wegen des Strompreises - wieder von alten Diesellocks gezogen werden.
Und dazu noch ein Hotel bauen, damit die Leutz übernachten können, bis die Batterie geladen ist?
Da werden überteure Infrastrukturen gebaut für eine dysfunktionale Technologie. Die nächsten werden sie für teures Geld wieder zurückbauen müssen.
Eine Batterie laden dauert 30 - 50 Minuten bei modernster Infrastruktur. Es braucht kein Hotel. Bitte besser recherchieren…
Ja, wenn Sie der Einzige sind und der Booster Akku voll. Haben Sie das Gefühl, man baue eine Tankstelle extra für Sie? Um bei diesem Thema mitreden zu können müssten Sie zumindest das Ohm'sche Gesetz kennen.
Hängt alles davon ab, wie viele Autos das System nutzen und wie es ausgebaut ist. Wenn man eine heutige Benzin-/Diesel-Tankstelle nimmt und von einem etwa gleichen Benutzeraufkommen ausgeht, dann dürfte zu den vermeintlichen 30 - 50 Minuten "Tankzeit" noch einige Wartezeit dazukommen. Kurzstrecke und ein Aufladen in der eigenen Garage wäre die machbare Alternative, wobei das bei einer normalen Steckdose sehr viel länger dauert. Immer vorausgesetzt, es wird auch genug Strom erzeugt.
Genau. Und diese moderne Infrastruktur ist verschwendetes Geld, weil Batterieautos eine komplett veraltete Technik sind und erst noch eine mörderisch schlechte Umweltbilanz haben.
Aha, und woher kommt der Strom? Ah ja, aus der Steckdose von BR Sommaruga, denn diese unnützen E-Fahrzeuge belasten durch das hohe Gewicht nur die Strassen und Infrastruktur und führen zum Black Out. Deutschland (Berlin) hat es bereits erlebt, die CH hat einen Vorgeschmack nach Lothar erhalten, viel Spass.
Gibt es da nicht ein grundsaetzlicher Problem? Auf der Autobahn moechte ich "schnell" aufladen. D.h. es muessten Schnellladestationen installiert werden. Solche Schnellladestationen sprengen jedoch die elektrischen Betriebsnetze, sind also gar nicht moeglich!
Die benötigte Menge an Kupfer gibt die Erde gar nicht her.
Der ganze Vorgang zeigt das Prinzip: Strom, das ist wenn man den Knopf drückt und schwupps es läuft. Die Möchtegern-Umweltbewussten sind sich dermassen gewohnt, dass alles einfach immer so funktioniert, die haben schlicht keine Vorstellung.
Wenn man Klimaschtreiker ist, dann kommt der Strom sowieso aus dem Händi-Akku.
Frau Baerbock schafft es auch, den Strom durch Glasfasern zu schicken, denn die neue Einheit für Leistung heisst ja bekanntlich Gigabyte und die kann man im Netz speichern!?!
Die Batterie kann man nicht schnell laden. In der Batterie wird die Stromenergie in die chemische umgewandelt und dafür braucht es Zeit, d.h. der Ladestrom darf nicht zu gross sein. Die installierten Stationen mit Ladedauer 30-50min werden als schnell bezeichnet. Die gespeicherte Energie bei dieser Ladedauer ist aber kleiner als die Nominalspeicherkapazität und die km-Leistung ist um 10% bis 15% kleiner. Die Speicherkapazität der Batterie nimmt auch mit der Anzahl der Ladevorgänge ab.
Als Deutscher staunt man, wie kritisch eine Zeitung über so ein Thema schreiben darf ...
Hier wird man nichts finden als Lobeshymnen auf diese völlig undurchdachte Elektrifizierung des Verkehrs: ist das Lithium alle, fährt kein Batterieauto mehr ...
Statt auf die Wasserstoffgewinnung durch Solar- und Windstrom zu setzen, wird die stumpfe Masse weiter auf den toten Ast Batterietechnik geschickt ... ein Schelm (besser: Depp) wer da nicht an Interessenpolitik denkt - deutsch: Lobbyarbeit!
Tut mir leid, aber auch Sie sind schon total geframet. Die grösste Umweltzerstörung richten Windkraftanlagen an. Auch als Deutscher hätten Sie die Möglichkeit sich objektiv zu informieren.
Dieser Beitrag täte auch uns Schweizern gut:
https://www.pi-news.net/2022/01/jf-tv-die-abrechnung-mit-der-energiewende-folge-4/
Eigentlich sprechen wir ja deutsch hier ...
Wenn sie also so merkwürdige Wörter wie "geframet" benutzen, sind sie erklärungspflichtig.
Schon Bismarck bemängelte, daß die Deutschen einen krankhaften Drang zur fremden, damals französischen, Sprache hatten ... dieser Drang hat ja heute völlig groteske Züge angenommen, die Menschen reden englisch, ohne es zu verstehen. Geframet kann ich allerdings keiner mir bekannten Sprache zuordnen - englisch unterrichte ich gelegentlich.
Helfen sie mir
Wenn man mal unaufgeregt das Thema Wasserstoff angeht, wird bald klar, dass das in Theorie ganz nett ist, aber in der Praxis (bisher) untauglich: der Wirkungsgrad ist schlecht, die Druckleistungen, die erbracht werden müssen (damit das Gas in den Tank passt) riesig und nicht ungefährlich, eine sehr teure Infrastruktur. Besser da, wie die Chinesen es vormachen, sehr sparsame Verbrenner entwickel, dazu neuartige, nicht-fossile Brennstoffen. Notabene sind ja auch die neusten Diesel absolut sauber..
"Notabene sind ja auch die neusten Diesel absolut sauber.."
... wenn sie mit dieser Aussage auf einem GrünInnen-Kongreß auftreten ... sollten sie vorher ihr Testament gemacht haben.
Diese Religion (denn nix anderes ist das) duldet keine Fakten - sie denkt in Dogmen. Und die sind, bewährt seit über 1000 Jahren, unfehlbar - und also nicht anzuzweifeln.
Komisch, daß sich so viele, offenbar völlig enthirnte Wähler für derlei finden ... seitdem jeder ins Internet kann, wäre es anders zu erwarten
Warum geht ein nicht Grüner auf einen GrünInnen-Kongress? Da kann er immer noch die Steigerung vom Wahnsinn zum absoluten Wahnsinn erkennen.
"Wenn man ... das Thema Wasserstoff angeht, wird bald klar, dass das in Theorie ganz nett ist, aber in der Praxis (bisher) untauglich"
Das Schlüsselwort ist bisher.
In die höchst aufwendige Technik der Atomspaltung für Strom ist gigantisch investiert worden - so konnte sie wirtschaftlich werden.
Wenn der Staat in ähnlicher Weise in eine sinnvolle Technologie investieren würde ..... können sie den Satz vollenden? Merken sie, wo's klemmt?!
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Kein Weg? Kein Wille!
Ein Satz stört in sonst stimmiger Analyse: "Das ist sinnvoll, denn auf unseren Strassen verkehren immer mehr Autos und Lastwagen, die teils oder ganz elektrisch angetrieben werden. " Dieser Satz verkehrt Ursache und Wirkung, denn er überspringt die eigentliche Frage nach der Sinnhaftigkeit von Individualelektromobilität. Auch befasst er such lediglich mit der Verteilung von Strom nicht aber mit dessen Erzeugung. Angesichts der drohenden Stromverknappung ein Fehler.
Der TCS ist von den grünen Ideen total infiziert. Der TCS hat sich an den Prognosen der Taskforce und den mediengeilen Professoren von Unispitälern, die uns freudig mögliche 60'000 oder mehr Covidopfer ankündigten, berauscht und will sich bei rot-grün einschleimen. Wie viele noch gebrauchsfähige Autos, müssen pro Jahr, auf Kosten der Besitzer. Ein Aufruf an alle die noch TCS Mitgliederbeiträge bezahlen: Macht Schluss, beim heutigen Stand der Technik braucht es den TCS nicht mehr.
Dieser Artikel unterschlägt, dass entlang der Autobahnen Wände von Sonnenkollektoren entstehen sollen. Ganz allgemein kommt mir bei der Berichterstattung der Weltwoche über E- Mobilität und nachhaltiger Energieversorgung immer öfters der Satz "Alle sagten, dass es unmöglich ist, bis jemand kam und es einfach machte" in den Sinn. Oder was ist aus "Das Internet wird sich nicht durchsetzen" aus den 90er Jahren geworden?
$Wo wohnen Sie, dass bei Ihnen während 24 Stunden die Sonne scheint und das an 365 Tagen im Jahr. Gleichzeitig würde doch genau diese Situation die Erderwärmung beeinflussen und wenn auch kein Regen fällt und auch kein Schnee, woher soll dann das wichtige Produkt Wasser kommen. Stauseen können Sie ebenfalls vergessen. Wo hört eigentlich das Denken auf.
Hat das Denken überhaupt angefangen? Da die Sozis schon lange keine Politik für die kleinen Leute machen, sie behaupten es zwar unentwegt, wollen sie den grünen Wahn auf die Spitze treiben. Die soziale Millionärin BR Sommaruga plagt die grosse Mehrheit der Bevölkerung, die Mieter, mit immer mehr Abgaben die sie dann grossspurig an Haus-und Wohnungsbesitzer verteilt. Diese soziale Millionärin ist der Prototyp der Berufspolitiker, ein Leben ohne produktive Tätigkeit, nur Jahrzehnte für Staatsgeld.
In einigen Jahren sind die E-Tankstellen wegen strommangels wieder geschlossen.
Die sind schon von Anfang an geschlossen, denn die erforderliche Strommenge (sofern überhaupt vorhanden) kann gar nicht dorthin geführt werden.
Wenn rein elektrisch angetriebene PKWs einen bestimmten Anteil erreicht haben und damit das Steuersubstrat bei den Verbrennern nicht mehr zur Deckung der Verkehrsauslagen ausreicht (die ja auch einen beträchtlichen Anteil des Schienenverkehrs mit finanziert), dann werden auch die Elektrofahrer besteuert. Und das wird einfach sein, wie z.B. ein Road Pricing anhand gefahrenen Kilometern in bestimmten Tarifzonen. Die Vernetzung der Fahrzeuge macht das technisch einfach möglich.
Sind Ihnen die Gitterbrücken auf den Autobahnen aufgefallen, die neuerdings installiert werden? Vor und nach jeder Ausfahrt. Nur für ein paar Verkehrszeichen und Hinweistafeln in dieser Häufung? Das ist die diskrete Vorbereitung auf Roadpricing. Am einfachsten und ertragreichsten einführbar auf den Autobahnen. Man wird das dem Schweizer Fahrer durch Wegfall der Vignette oder deren Preissenkung schmackhaft machen. Kennzeichenerkennung und Bewegungsprofile sind willkommene Zugabe.
Freilich!
Aber das Konzept ist ja bekannt: mit Niedrigpreisen reinlocken - und dann abkassieren.
Die asoziale Poitik die das Parlament und der Bundesrat betreibt sollte bei den kommenden Wahlen die Wahlentscheidung erleichtern. Die Halter von teuren Autos und Häusern steuerlich begünstigen ist pervers. Ein E-Auto belastet die Umwelt mit Feinstaub, Pneuabrieb, Fahrgeräusch und die Strassen mit dem höheren Leergewicht wie ein Auto mit Treibstoff. Die Besitzer von E-Autos müssen nach dem Verusacherprinzip beteuert werden. Die Lügen von Rot-Grün müssen bekämpft werden.
Müssten die Träumer ihre Träume selbst bezahlen, wäre schon lange Schluss mit der Energiewende. Inkonsequenz ist leider überall in der Politik zum neuen Normal geworden. Wie sagte doch Frau Tatcher: „Sozialismus ist wenn einem das Geld anderer Leute ausgeht“ oder so ähnlich. Willkommen in der sozialistischen Schweiz.
.. ist die Idiotie also auch in Helvetia angekommen??
Von D. aus sieht man's mit Schmerzen ... denken wir doch, daß bei Euch noch halbwegs die Vernunft herrscht ...
Leider sind inzwischen zu viele von Euch hier stimmberechtigt.
Nein, leider sind auch unsere Institutionen rotgrün unterwandert! Der Sozialismus hat es geschickt, mit Hilfe der dummen Scheinbürgerlichen geschafft, zu übernehmen.
Die Stromkrise ist gewollt, um den braven Schweizern den EU Beitritt schmackhaft zu machen. Das war vor der Abstimmung zur Energiestrategie von Atom-Dorli, CVP, schon so geplant. Was die Schewizer aber aktuell nicht mitbekommen, ist, dass dem deutschen Volk gerade erzählt wird, deren Stromknappheit werde mit Strom aus schweizer Stauseen kompensiert. Vice-et-versa.
... EU-Beitritt???
Ich halte, und mit mir sehr viele Deutsche, die Schweizer für vernunftbegabt - und selbstbestimmt, zwei Punkte, bei den en in D. schon lange Land unter ist.
Macht bloß nicht den Irrsinn, Euch auch der Fremdbestimmung durch Brüssel zu unterwerfen ... dann is es fix vorbei mit Euren Gewohnheiten ... Brüssel bügelt alles platt ... da hat die einzelne Nation nix mehr zu sagen, nicht mal im eigenen Haus - sondern sich zu unterwerfen ...
Tretet bei - und Ihr verliert unsere Achtung!
Ja, vocapo. Bedauerlicherweise muss ich über viele Jahre feststellen, dass immer mehr Schweizer in den letzten 20 Jahren vom einst kritischen Stimmbürger der direkten Demokratie zu reinen Konsumenten mutiert sind. Somit sind sie bei Abstimmungsvorlagen auf eine Art käuflich und sind kaum in der Lage, die Konsequenzen abzuschätzen.
Jene EU-Befürworter haben nicht einmal mehr Selbstachtung. Da spielt es für die keine Rolle vor anderen die Achtung zu verlieren, da ja nicht vorhanden.
Ladestationen sind kein Mumpitz. Allerdings gibt es keinen Grund, warum der Staat sie erstellt und nicht Private, analog zu Tesla, E.ON und den fossilen Tankstellen. Der Staat soll sich von der Forschung bis zum Betrieb auf das Stromnetz konzentrieren und sich um die Rahmenbedingungen der Stromproduktion kümmern. Nebenbei wäre auch die Gelderverschiebung vom Strassenverkehr zur Schiene im Auge zu behalten. Alles demokratisch beschlossen, also korrekt, allenfalls ärgerlich, vielleicht sinnlos.
Nicht die Ladestationen sind der Mumpitz, die ganze bis hierhin praktizierte Verkehrselektrifizierung ist es!
Die Lithiumvorräte der Welt (sic!) reichen mal nicht aus, um D. zu elektrifizieren - und es gibt noch andere Länder, die das auch wollen. Wiedergewinnung ist wirtschaftlich unmöglich - das war's dan für diese E-Autos!
Statt sich auf die Wasserstofftechnik zu werfen, mit der man auch die Wind- und Solarenergie speichern könnte ... aber das mögen offenbar Esso, Shell, BP & Co nicht ...
Was ein weiterer Punkt für angemessene Kostenbeteiligung aller Verkehrsteilnehmer
(auch Velos, ebikes etc ) wäre, ist die Tatsache dass die meisten heutigen E-Autofahrer Oberklassewagen fahren es also bestens bezahlen können.
Es war von Anfang an dieser Klima-Euphorie klar voraussehbar, dass die "Benziner" (Autos mit Benzinantrieb) zu noch grösseren Melk-Kühen missbraucht würden! Stromanschluss-"Zapfsäulen" brauchen die Elektrofahrzeug-Besitzer und diese sollen die Infrastruktur dazu auch übernehmen! Die hohen Staats-Abgaben auf jedem Liter Benzin bezahlen die "Benziner" für Strassen und deren Unterhalt. Die ELektrofahrzeuge kosten mehr und benötigen Strom! Das muss der Eletrofahrzeugbesitzer auch bezahlen, Punkt!
Aber, aber Herr Mooser. Jedes E-Auto (BEV) ist sauberer unterwegs als Verbrenner - über den ganzen Lebenszyklus. Trauen Sie doch einfach der PSI Studie darüber!
E-Auto Fahrer zahlen in der Schweiz Strassenverkehrssteuer, Vignette usw.
Dass die Treibstoffabgabe eines Tages auch bei den E-Autos einkassiert wird, ist logisch. Politische Vorstösse gab es bereits. Am fairsten wäre eine km Steuer für alle (im Gegenzug Treibstoffsteuer abschaffen). Technisch kein Problem.
Definieren Sie den Begriff "sauber", bevor Sie ihn in den Mund nehmen.
Aber, aber Herr Keller, ein Elektrofahrzeug soll "sauberer" sein als ein Benziner!? Nur wenn das Auto fertig gebaut und die Batterien eingebaut sind und nicht mit einbezogen werden. Sonst kann Ihre Aussage wohl kaum ernst genommen werden.
Vielleicht sollten Sie sich auch diese Studie zu Gemüte führen:
https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/diesel-sauberer-als-elektro-autos-13372858
"Jedes E-Auto (BEV) ist sauberer unterwegs als Verbrenner "
Zu kurz gedacht, und das bewußt, denn man darf von Vernunftbegabten erwarten, daß sie bis zuende denken!
Wo kommt denn der tolle saubere Strom her, den die E-Autos brauchen???
Im Zweifel Atomstrom aus F., Kohlestrom aus Polen ... da sieht der Öko-Heiligenschein über den E-Autos schon etwas blasser aus!
Wer das aber verschweigt/"vergißt", argumentiert unredlich, den kann man nicht mehr ernst nehmen!
Auch die "Teilzeitliberalen" machen bei diesem Subventionsunfug mit. Vermutlich werden bald auch die Wasserstofftankstellen subventioniert. Egal. Strom kann bald nicht mehr nachfragegerecht geliefert werden, sondern wird behördlich zugeteilt. Den Stromern werden dann Strommarken verkauft, die nach einem genauen Zeitplan eingelöst werden können. Daraus wird dann eine Art Kriegswirtschaft (Oberstromkriegskommissar). Verbrenner nicht verkaufen. Lastenfahrrad kaufen. Was ist Hirn?
E -Mobilität ist eine Sackgasse aber unseren Politikern ist das egal....
Wie wird denn die Mineralölsteuer ersetzt?
Wer bezahlt die Milliarden die dann fehlen?
Ei, wer wohl .............
Die Privilegierung -Förderung der e-Autos durch Befreiung von der Strassenverkehrssteuer in einigen Kantone muss gestoppt werden. E-Autos sind schwerer und haben mehr PS als ein vergleichbarer Diesel-Benziner und müssten dementsprechend sogar teurer als Verbrenner werden.
Zudem verschärfen die e-Autos die Energie-Strom-Knappheit.
Der Staat-Steuerzahler darf nicht e-Tankstellen-Betreiber werden, das müssen Private: investieren-bauen und betreiben, nur so gibt's Kostenwahrheit.
Im Kanton Schwyz werden die E Autos nicht gefördert. Die E Autos werden wie andere Autos nach Gewicht und PS besteuert. Das ist gut so. Darf nicht geändert werden. Ein kürzlicher Antrag im Kantonsparlament zur Steuerreduktion von E Autos wurde massiv abgeschmettert.
Politischen Hürden&Gehrichtungs-Hilfen sind gewollt! Ihre Korrektur wird erst die Abgaben erhöhen und weit mehr Einnahmen einspülen, als notwendig. Doch die Lenkung ohne angenommenes oder auch nur bestehendes Gesetz läuft über Verordnungen und Ausführungen: Wer Ausbauten der neuen Autobahnstücke beobachtet, erkennt, dass unter'm Deckmantel von Sicherheit weit mehr installiert ist, als notwendig! Road pricing wird installiert. Heute schon bezahlen wir, was morgen von der Politik gefordert wird.
Das erklärt auch die Eilfertigkeit der Bürgerlichen, die Anliegen der Verwaltung im Parlament zu verstehen: Denn sie verdienen sich an diesen Ausbauten eine goldene Nase!
Wer heute privat baut und umbaut, sieht einen anderen Trend: In der NORMALEN Bauwirtschaft sind Schweizer Handwerker längst eine Seltenheit! Den Bürgerlichen geht es nur um lukrative Staatsaufträge! Das haben wir davon, dass im Parlament so besoldet wird! Hier läuft Politik für die Wenigen, auf Kosten aller: Längst EU-Zustände.
Angenommen es fahren irgendwann nur noch E-Autos. Wer finanziert dann die Strassen und deren Infrastruktur?
Entsprechender Aufschlag auf jede getankte KWh?
Es ist doch Wahnsinn, dass wir nun den ganzen Planeten umpflügen, auf der Suche nach Lithium, Nickel, Kobalt, Graphit und Mangan, die wir in unvorstellbaren Mengen für die ach so "umweltfreundlichen" Elektroautos benötigen. Natürlich wird es für die armen Länder wie immer nicht mehr reichen, so dass nur die 0,4 Mia. Europäer und ein paar Grossstadt-Amis mit ihren Reichweitenangstbombern "die Welt retten" - und die restlichen 7,2 Mia. Erdenbürger weiterhin mit Verbrennern unterwegs sein werden.
Planwirtschaft wo man hinsieht. Es ist doch ein Witz, dass der Bund die Infrastruktur für Ladestationen mit Steuergeldern bereitstellen will. Nur wegen der unsäglichen politischen Klima-Zwängerei. Und wohl wissend, dass uns der Strom ausgeht. Eben richtige Planwirtschaft. Dumm, nutzlos, ohne Zukunft und nur über Umverteilung von den moralisch Schlechten zu den moralisch vermeintlich Guten zu machen. Die ganze Klima-Hysterie ist absolut unnötig und der grösste Betrug aller Zeiten.
Da ist Ihnen m.E. ein dicker Fehler unterlaufen: Der Anteil reiner Elektrofahrzeuge liegt heute nicht "um die 18%" wie im Artikel geschrieben, sondern bei lediglich 1,5%. Im Jahr 2021 waren von 6,3 Mio. Fahrzeugen total, gerade mal 0,072 Mio. reine Elektrofahrzeuge. Selbst mit allen Hybridautos kommt man bloss auf 6,1%. Quelle: Bundesamt für Statistik 2021 "Strassenfahrzeuge – Bestand, Motorisierungsgrad"
Zum Glück!
AUF DEN PUNKT GEBRACHT!!
Jedes E- Auto sollte verpflichtet werden grünen Strom zu beziehen durch HKN Zertifikat.So würde sich die Solarstromproduktion für die kleinen Produzenten lohnen. Wenn die Autos mit billigem Graustrom aufgeladen werden wo bleibt da die Ökologie?
Dann müsste ja die Infrastruktur für die Stromversorgung verdoppelt werden : ein zweites Netz mit grünen Kabeln. Wie soll man sonst unterscheiden? Elektronen haben keine Farbe.
Erklärung an Ben-PAL: Du speist in den großen Pool und der Andere bezieht aus diesem Pool. Hoffe Du begreifst das System. Im Pool ist jede produzierte Stromart drin. Das braucht kein parallel Netz.