Früher gab es in der Schweizer Armee Truppen-Zeitungen. Die Leitartikel wurden oft und gerne von Divisions- oder Regimentskommandanten geschrieben. Die Editorials liefen unter dem Titel «Hier spricht der Chef».
Christian Dorer, Chefredaktor der Blick-Gruppe, war im Militär Hauptmann. Ab Ende Januar will er auf dem quotenschwachen Blick TV eine eigene Talkshow moderieren.
«Hier fragt der Chef» soll das Format heissen.
Die Domain «Hier spricht der Chef» könnte bei Blick für Alain Berset reserviert sein.
Chef-Titel waren Dorer schon früh sehr wichtig. Und er sonnt sich gerne ganz in der Nähe von Mächtigen und Reichen. Beides braucht er genauso wie sein Vorgesetzter Marc Walder, CEO des Ringier-Verlages.
Ich glaube nicht, dass der Blick-Chef ein guter Talkmaster wird. Dorer, ein netter Mensch, ist im Fernsehen so eintönig wie der erste Bund seines Blattes und des SonntagsBlick miteinander. Ganz im Gegensatz zu seinem langjährigen Kollegen und Badener Freund Patrick Müller.
Der Chefredaktor der Zentralredaktion von CH Media und Schweiz am Sonntag macht den «SonnTalk» unterdessen besser als der Tele-Züri-Leiter.
Derzeit muss Christian Dorer arg untendurch. Auslöser: Nachdem bekannt geworden war, dass Marc Walder die Ringier-Titel auf den Pandemie-Kurs der Regierung getrimmt hatte, versuchte der Blick-Chef mit seiner engsten Crew, sich zu erklären: «So arbeitet Blick: Unabhängig und mit Haltung.»
Auf dem Netzwerk Linkedin geben Nutzer seit der Veröffentlichung dieses als penibel empfundenen Rechtfertigungsversuches Vollgas: «Die Leitartikel von Herrn Dorer sind vorauseilender Gehorsam par excellence.» Oder: «Peinlich, peinlich! Ach ja, die Abstimmung über das Mediengesetz steht vor der Tür.»
Weiter: «Blick ist nicht unabhängig, geschweige frei oder neutral. Wer dies glaubt, glaubt an Hexen und Feen. Journalismus, der etwas taugt, geht anders.» Ausserdem: «Schadens-Begrenzung auf professionell Art geht anders. Ihr seid ein (grosser) Teil des des Problems, ergo könnt Ihr auf keinen Fall ein Teil der Lösung sein.» Und: «Linientreu und ein Buckel Richtung Bern, das ist die Wahrheit.»
Hier fragt der Chef, was aus Blick geworden ist – und wie es so weit kommen konnte.
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Alle Mainstream-Medien haben sich in der sogenannten Pandemie als regierungstreue Staatsmedien entpuppt. Es bleibt zu hoffen dass im Februar staatlich finanzierte Medien verhindert werden, denn niemand braucht brave Figuren, die sich zwar Journalisten nennen aber permanent den Bundesrat nur hochjubeln.
Der „Chef“ Dorer ist genauso wie BR Tigrillo ein Selbstdarsteller ohne Rückgrat. Aber für solche Machtmenschen gilt nur eines: „Geld und Macht“. Dafür gehen sie über Leichen. Der „Chef“ Dorer verkauft und beleidigt seine Abonnenten und unser BR Tigrillo sein Volk/seine Wähler.
Vielen Dank, Roger Köppel und WW, dass Sie seit einiger Zeit den Angstmacher Medien die Leviten lesen. Es scheint zu fruchten, zögerlich natürlich. Man will schliesslich sein Gesicht nicht verlieren und mit diesem Befreiungsschlag vermutlich ziemlich daneben. Ich wünsche der WW noch viele Abonnenten, Online oder per Zeitung. Wenn nämlich die Verständigungsbereitschaft
unterschiedlicher Meinungen aufhört, ist das auch das Ende einer Demokratie, besonders der unsrigen.
SWR Mitarbeiter Martin Ruthenberg wurde entlassen, nachdem er sich kritisch gegenüber dem Propaganda-Sender geäussert hat. Mehr dazu gibt es auf reitschuster.de Das Video "Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?" aud YTübeli ansehen, schadet nicht.
Denjenigen Beizer, bei denen jetzt immer noch den Blick aufliegt, sollten tunlichst gemieden werden. Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, verdient auch keine Unterstützung mehr.
Don’t shoot the messenger!
Zu spät, Ringier schiebt Dorer in die Schusslinie ...
Dorers ständige, destruktive Hetze gegen einen Drittel der Schweizer Bevölkerung. Und dann die ganzen Lügen und Halbwahrheiten über Spitalpatienten. Und das Gedröhn für nachweisbar unwirksame Impfungen:
Endlich bekommt der Typ auf den Deckel! War längstens Zeit.
wann endlich nimmt die weltwoche ihre journalistische Verantwortung wahr und veröffentlich keine solchen lebensbedrohenden Falschmeldungen mehr.Wir haben in der Schweiz Meinungsfreiheit,aber keine Quatschveröffentlichungspflicht!Indem ihr solchen Mist veröffentlicht,verlängert ihr die Pandemie.
Früher hiess es Völkischer Beobachter oder Stürmer, heute heisst es Blick.
Für mich könnte man Blick in Kotz umtaufen , dann würde es Stimmen.
Pflichte Herr Hildbrand im Grossen und Ganzen bei; bloss, bei Patrick Müller bin ich ganz anderer Meinung, meine Wahrnehmung!
Herr Dorer, was sie sind, spricht so laut, dass ich nicht verstehe, wer die sind.
Jetzt wissen wir endlich wenigstens, wer der Chef beim Blick ist - Iol
Keine Chance. Das wird ein Flopp.
Herr Dorer ist so langweilig, er markiert stimmlich und in der Haltung den Hauptmann, hat keine Austrahlung und Strahlkraft, denkt engstirnig, formuliert kompliziert, will immer recht haben.
Das wird selbst dem regierungtreusten Blickleser nicht gefallen und zu WW und WWdaily wechseln.
Wer sich selbst gerne als „Chef“ präsentiert hat offenbar ein Problem mit seinem Selbstwert. Daher auch der tiefliegende Drang nach sogenannten „Führungspositionen“ in Privatwirtschaft und Militär. Es ist immer die gleiche Art von Leuten, welche diesen Mustern entspringt. Und es kommt am Schluss auch immer gleich heraus...
Damit schafft er ein weiteres Format, das zeigen wird, dass er auch mit diesem überfordert ist.
Dorer fuss, Dorer platz, Dorer steh. Gehorsam Prüfung bestanden
Wer die Machwerke dieses sogenannten Journalisten verfolgt hat, die kaum Information enthalten aber gespickt sind mit arroganter Überheblichkeit, wird sich ähnlich verhalten wie einst DDR Bürger bei TV-Auftritten des Hetzers Eduard von Schnitzler: Der Griff zum Ausschaltknopf wird ständig neue Geschwindigkeitsrekorde erreichen. Viele dachten, er heisst "Schnitz", das "ler" haben sie gar nicht mehr gehört. Das sollte der "Chef" bedenken, gell, Herr Do....
In den 60-er Jahren: Blick kostete am Kiosk 20 Rappen, Sensation…. Mord in Biber…. Jüngling bringt seine Grossmutter um, die ihn gross gezogen hat. Auch Mordsensationen verblassen, nicht aber bei Blick. Blick "widmete" sich dem Leben der einst ledigen Mutter des Täters… diese Frau hat ihre eigene Mutter durch ihren eigenen Sohn verloren. Das Leben dieser Frau wurde als Sensationsträger tagelang von Blick seziert und entwürdigt. Als damals 17 Jähriger ist Blick für mich bis heute tabu geblieben.
Herr Dorer ist einer der grössten Treiber dieser "Pandemie"! Er legte es von Beginn darauf an, die Stimmung im Land anzuheizen! Als es darum ging, die Impfung zu verspritzen, hat er die Impfunwilligen aufs Schändlichste herabgewürdigt und ihnen ihre Menschlichkeit abgesprochen, diese seien asozial! Herr Dorer gehört, wie die meisten vom BAG auch, vor Gericht gestellt und für seine Schandtaten verurteilt!
Die vor Voreingenommenheit giftsprühenden Artikel von Herrn Dorer sind schon lange das Sahnehhäubchen auf dem kritiklosen Propagandakuchen des Blicks. Man spürte förmlich die vermeintlich überhöhte, unangreifbare Warte dieses Berzetverehrers, von der herab die Leser geradezu verbal beschossen wurden. Solche unbeschreibliche Selbstüberhöhung ist zwiespältig. Schlichtere Gemüter könnten sich beeindrucken lassen während andere endlich erkennen, woher der Wind weht. Rat: Lass es, Dorer! Es reicht-
PC
PC - so heisst die gemeinsame Sprache. Statt einander klar die Meinung zu sagen, was heute Hass und Hetze genannt wird, haben Politik und Medien mit Moralismus, Lüge und Heuchelei die Politische Korrektheit erfunden, ein Krebsgeschwür des Journalismus, Langeweile, Fake News sind die Folgen. Meister der PC, der gemeinsamen Sprache, übernehmen die Chefrolle, aus der gemeinsamen Sprache ist gemeinsames Interesse geworden. Nicht nur bei Ringier. SRF und Tagi grüssen in derselben Sprache.
Das ist schon erstaunlich aber es scheint als man von Walder bis Dorer bereit ist die Gesundheit der Kinder, der Schweizer und des Staates zu opfern für etwas mehr Macht und Geld.
Und der Titel der geplanten Sendung lässt echt tief blicken.
Was ist bei den beiden Herren in der Kindheit nur vorgefallen.
Blick und Blick a.S. ist seit langer Zeit für mich tabu. Ich weiss deshalb nicht um was es hier geht... 😉
Der Mann mit dem Ministranten-Gesicht will unbedingt als wichtiger Entscheidungsträger wahrgenommen werden. „Der Chef fragt“… da lachen ja die Hühner.
Seine einzige Ausbildung ist seine Einbildung.
Dorer ist stets einer der Lautesten, wenn es darum geht nicht mRNA-Gespritzte und Massnahmenkritiker zu verunglimpfen. Ja er wünscht ihnen sogar nur Schlechteste und dass sie für ihren Ungehorsam durch Ausgrenzung hart bestraft werden. Er ist einer schlimmsten A......kriecher überhaupt.
Man kann auch sagen, Dorer ist der grösste Hetzer. Der Bund will gegen Hetze im Netz vorgehen? Dann müsste er den Dorer als ersten eliminieren!
hmmm, unabhängig aber mit Haltung. Ein Paradoxum wie mir scheint... Und Herrn Dorer hatte ich einige Jahre lang als Arbeitskollegen. Sicherlich ein lieber Mensch. Sehr gehorsam und als Führungskraft aus meiner Perspektive lediglich als Befehlsweitergeber brauchbar, ist ja aber auch eine Qualität.
Sehr diplomatisch ausgedrückt 🙂
Dorer soll ein netter Mensch sein? Eher einer der gnadenlosesten Volksverhetzer im Land, der permanent auf Gesunde eindrischt, die auf eine experimentelle Injektion verzichten.
Unabhängig und mit Haltung? Ganz im Gegenteil: Ein treuer Diener seiner beiden Herren, der die einseitige spaltende Propaganda auf übelste Art und Weise unablässig vorantreibt.
Grossartig auf den Punkt! Blick- so sinnlos wie ein Kropf!
... Mediengesetz: klar NEIN.
.. Danach noch die Zwangsgebühren SRF abschaffen!
Danke Sunnehuus!
Das herrschende Corona-Narrativ ist völliger Nonsens, von A wie Asymptomatische Übertragung, über I wie falsche Test-Indikation und T wie falscher Test bis Z wie Zero COVID. Es ist lächerlich und absurd, dass dieses unwissenschaftliche, unrechtliche und unethische Corona-Nonsens-Narrativ jemals hatte Fuss fassen können. Und es ist noch lächerlicher und absurder, dass es nach bald zwei Jahren immer noch überlebt. Ohne die totale Narrativkontrolle von Blick et al. wäre dies unmöglich gewesen.
"Wahr" ist nicht was Tatsache ist, sondern was die sozialfaschistischen Medien als "Wahrheit" ausgeben. Erwiesene Tatsachen sind dabei meist nur störend und werden häufig gar nicht erst berichtet. Nicht, dass der passive Medienkonsument noch ins Grübeln kommt. Und dieses Prinzip gilt bei weitem nicht nur für Corona.
Die ehemalige Zeitung Blick ist das Zentralorgan von Tigrillo. Die haben nun zwei Jahre lang ohne zu Hinterfragen die Fake Zahlen der Spitäler verbreitet. Das Vertrauen ist etwa auf Niveau der Prawda zu Zeiten der Sowjetunion. Alles auf Parteilinie. Wahrheit spielt keine Rolle, nur Machterhaltung ist wichtig, ohne Rücksicht auf Verluste…
Und die Zensur ist äusserst effektiv.
Danke für diesen wahrhaftigen Kommentar. Dorer ist ein Selbstdarsteller. Wer sich selbst als Chef bezeichnet, hat diese Position nicht verdient. Ich vermute jedoch, dass ihm diese Kolumne von Walder und Co. aufgedrückt wurde. Sie wird inhaltlich nicht überzeugen, Dorer ist kein Meinungsmacher, er ist eine JA-nickenden Marionette.