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Vielleicht liest das noch jemand.
Vor 2000 Jahren waren die moralischen Vorstellungen anders als heute. Hygiene gab's noch nicht. Wichtig war, daß die Säuglinge überleben. Da war es eher egal, wer an der Zeugung beteiligt war. Davon abgesehen, wird dieser Zusammenhang nicht jedem klar gewesen sein. "Jungfrau" war damals eine anständige Frau ohne weitere Bezeichnung von "Unversehrtheit" oder Keuschheit. Das letzte ist erst durch die spätere Kirche postuliert worden "... müsst ..."
Forschern ist es gelungen Materie zu entmaterialisieren und am anderen Zimmerende wieder zu materialisieren. Das waren „Menschen“, die das vollbrachten!
Und ihr glaubt wirklich, dass Gott nicht fähig ist, in Maria eine Schwangerschaft zu materialisieren..???!!!
Mein Gott, in welcher Zeit lebt Ihr.???
Der adventskalender und die wunderbaren kurzpredigten von herrn locher sind eine wichtige inspiration für die tägliche positive ausrichtung auf das gute in der welt. Das bewusstsein für das gute geht manchmal im getöse der panikmefien unter.
Da sitzt sie nun, die arme, unverheiratete Maria, mit dem positiven Schwangerschaftstest in der einen Hand, die andere vor dem weit geöffneten Mund: «Aber ich habe doch gar nicht …!!!» Das war damals der Skandal, denn wer glaubte schon so etwas? Heute würde man nur verstehend oder mitleidsvoll lächeln, denn es ist wissenschaftlich gesehen unmöglich. Heute würde man denken, Josef oder ein anderer Mann habe ihr einen gespiketen Drink gegeben und sie dann genommen. Ein aktuell vorkommender Skandal.
Sehr geehrter Herr Locher, leider wie fast immer - deshalb bin ich vor 30 Jahren aus der Kirche ausgetreten - eine Predigt, die ob ihrer Trivialität und intellektuellen Anspruchslosigkeit nur ein Gähnen erzeugt. Ich möchte Sie aber darauf aufmerksam machen, dass der „Skandal“ doch ganz offensichtlich darin liegt, dass die Heilige María, nachdem sie als Jungfrau noch nie Sex hatte, doch keinerlei Anlass hätte, einen Schwangerschaftstest zu machen. Damit impliziert das Bild eben etwas anderes.
Lassen Sie doch „die Kirche“ als Deutungs- und Machtmonopol mal aus dem Spiel. Betrachten Sie die Geschichte von Maria als Geschichte einer Frau, die den „göttlichen Funken“ des Lebens in sich erkennt und darüber erschrickt. Darüber, was es bedeutet, ein Kind auszutragen, mit ihm das Leben weiter zu geben. Das ist nämlich eine Aufgabe, die sehr schön ist, die aber auch Angst machen kann, wenn man bedenkt, was in der Welt für Fallstricke und Ungeheuerlichkeiten lauern. Entdecken Sie sich selbst.
Seit Mariae Verkündigung (25. März) wusste sie sehr wohl, dass sie schwanger war.
Was für einen Blödsinn dieses Bild darstellt. Sie scheint fast entsetzt zu sein, nach dem Blick auf diesen Test. Da wird Maria von einer übersinnlichen Macht ganz genau mitgeteilt (Lukas 1:26-38), was mit ihr jetzt geschehen wird und sie macht noch einen solchen Test? Wie pervers und voller unglaube die heutige Christenheit doch auch schon ist und nicht mehr an die Erscheining eines Gottesboten und an die Freude die seine Worte bei Maria ausgelöst haben glauben kann. Einfach nur traurig.
Man muss das nicht so engstirnig sehen. Natürlich hat Maria keinen solchen Test gemacht. Das ist eine Metapher. Der positiven Schwangerschaftstests steht für den Moment, in dem ihr klar wird, was die Worte des Verkündigungsengels bedeuten: Dass sie wirklich ein Kind bekommen wird. Mit ihrer Antwort: "Siehe ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach seinem Wort," hat sie den Willen Gottes akzeptiert - und letztlich auch freudig, Aber sicher hat sie sich zunächst auch Sorgen gemacht.
Danke vielmals für die schöne Idee mit dem Adventskalender und für die täglichen Aufsteller mit den Bildbetrachtungen, die uns jeweils sehr erfreuen. Machen Sie doch die Umfrage, wir glauben daran.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben eine friedliche und frohe Adventszeit.
Liebe Grüsse aus Brunnen.
Théa und Paul Betschart
Interessante Gedanken
Danke,danke, danke! Bester Adventskalender, den meine Frau und ich je gesehen und gehört haben. Danke an den freundlichen und biblisch klaren Referenten, danke an die Weltwoche und seinen, darf ich sagen, gläubigen und humorvollen Herausgeber und täglichen Kommentator für die Idee, uns einen Adventskalender zum wichtigsten Weltereinis zu schenken, der Geburt unseres Erlösers Jesus Christus.
Christine und Hans-Walter Euhus aus der Nähe Hamburgs
Cool. Lg
Ist es nicht so, dass jedes Kind, das empfangen und geboren wird, den Lebensfunken, im übertragenen Sinn den „göttlichen Lebensfunken“ , in sich trägt? Ist es für werdende Eltern nicht eine zugleich schöne, freudige, aber auch ungewisse und zuweilen ängstigende Aufgabe, mit diesem Kind den Weg in sein Leben zu gehen? Als Vater verstehe ich den Schrecken Marias. Nur: Er ist nicht alles - zur Fülle des menschlichen Lebens gehört auch die Fürsorge um die Weitergabe „des Lebens“ in unseren Kindern.
Ich denke, gerade Frauen können diese Schrecksekunde Mariens nachvollziehen und sich in dieser Situation wiederfinden. Zum Glück ist in unserer Kultur eine uneheliche Schwangerschaft kein Problem mehr, aber ein Kind zu bekommen, krempelt in jedem Fall das Leben total um.