Die Fronten sind inzwischen hoffnungslos verhärtet. Linke Historiker wollen um jeden Preis verhindern, dass ihr offiziöses Bergier-Geschichtsbild mitsamt der Schweizer Scham und Schuld verblasst. Nicht nur das, sie werden sich selber untreu und verleugnen mittlerweile sogar ihre seinerzeit vorgeschlagene Unterscheidung zwischen Raubkunst und Fluchtkunst.
Historiker, die von Museologie keine Ahnung haben, wollen jetzt bestimmen, was im Zürcher Kunsthaus wie präsentiert werden darf. Und Journalisten aus dem Hause Tages-Anzeiger, die von Museologie ebenfalls keine Ahnung haben, wollen den verdienten Kunsthaus-Direktor demütigend vorzeitig in die Wüste schicken und seine Nachfolgerin subito im Amt installieren.
Nach allen Erfahrungen ist in Zürich gegen die Linken und gegen den Tages-Anzeiger so gut wie nichts durchzusetzen. Die Kulturverantwortlichen von Stadt und Kanton, Jacqueline Fehr und Corine Mauch, sind im Auge des Orkans bereits eingebrochen. Die Frage stellt sich, wohin genau die Affäre führen soll.
Tatsächlich ist der 206-Millionen-Neubau des Kunsthauses von David Chipperfield für die Sammlung Bührle errichtet worden. Den Sammlungen Merzbacher und Looser fehlt die Ausstrahlung eines internationalen place to be.
Das Trommelfeuer könnte irgendwann damit enden, dass die entnervten Verantwortlichen die Sammlung Bührle wieder abhängen und irgendwo magazinieren. Das neue, überaus teure Kunsthaus wäre dann so ziemlich entkernt und seines Sinnes entledigt.
Cui bono?, würde der Lateiner fragen. Wer hat dann irgendeinen Vorteil vom ganzen Geschrei?
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ich glaubte eines sei laengst ausgemacht dokumentiert approbiert und ad acta gelegt.: nur 19 bilder waren dubiosen ursprungs, die mehrzahl "legally settled" kein einziger bilderurprung ist gegenwaertig "in probate court" .
Super Ausstellung, sicher nicht Nachgeben und sich an der einmaligen Sammlung freuen!
freut mich. nein koeppel und moergeli: jetzt nachdoppeln mit der tatsache dass der ganze shitstorm der reellen ausstellung gewaltig zum renomme und interesse beigetragen hat. so aehnlich wie autorennen .... und eine virtuelle wanderausstellung starten um der schweiz die kunst naeher zu bringen. in alten eisenbahnwagern and div. bahnhoefen, unbemannt, buehrles best 100 virtuell.....wo ist die wewo wenn man sie wirklich braucht um die kunst dem volk naeher zu bringen???
Die Schulen und Universitäten sind in der Hand der Linken und Grünen, ebenso die Propaganda-Medien, sowie die Internet Konzerne. Im Moment ist man daran die Geschichte über den Haufen zu werfen und neu zu schreiben, die Bührle Sammlung ist ein Teil davon. Mit der neuen Geschichtsschreibung kann die Links/Grüne Ideologie weiter zementiert werden, ist also ein wichtiger Schritt in der Strategie.
Wenn ich sehr reich wäre, und ich möchte einines dieser Bilder besitzen, dann würde ich genau so vorgehen. Bilder öffentlich unmöglich machen, erzwingen, diese zu veräussern, kaufen!
„Aus heutiger Sicht“ Diese Formulierung legt den Schwachpunkt der Argumentation offen. Sie unterschlägt die subjektiven Handlungsmaximen und Beweggründe.
Die "Kritiker" wollen sich als moralisch überlegene Gutmenschen darstellen und so gleich ihre Ideologie als menschheitsbeglückendes Muss gleich mit. Insofern verfolgen die "Kritiker" keinen auf die Ausstellung selbst bezogenen Zweck, sondern es soll um des Cancelns Willen gecancelt werden. Letztlich wird so massive Einschüchterung betrieben, was Vorbehalte gegen den Zeitgeist anbetrifft. Ideologie und ihr Bekenntnis ist eben heute alles!
Die Sammlung Bührle ist für die Linken ein gefundenes Fressen. Sie kann vielseitig politisch nutzbar gemacht werden. Man kann mal wieder so richtig auf die Wirtschaftselite eindreschen und zeigen, was für abgrundtief schlechte Menschen das sind. Aber auch die Schweiz selbst kann wieder einmal lustvoll als Schurkenstaat abqualifiziert werden. Selbstverständlich wollen die Linken auch das Kunsthaus kapern, das Personal und die ausgestellten Werke selbst bestimmen. So funktioniert das Pack.
Die Sammlung Bührle ist für die Linken ein gefundenes Fressen
hunger ist der beste koch! mehr auf den tisch bis sie platzen.
Das ist ein heikles Thema, das man immer wieder neu prüfen soll. Die moralische Kriterien sind heute strenger und das gilt auch für die Kunst. Eine Überprüfung nach heutiger Sicht und Kenntnissen ist somit durchaus gerechtfertigt und hat nichts von skandalöses
getan erledigt ad acta
Bei dieser ganzen aufgepeitschten Kunst-Empörung geht es den Kritikern nur um eins: Die Schweiz des 2. Weltkrieges in ein "judenfeindliches Licht" zu stellen! Es sind linke selbsternannte Historiker, die mit dieser Bildersammlung eine Geschichts-Umschreibung der Schweiz im 2. Weltkrieg erzeugen und zelebrieren wollen! Nebenbei bemerkt: Was die "Gegenseite" im 2. Weltkrieg an Leid und Zerstörung angerichtet hat, bleibt selbstverständlich bei diesen "Geschichts-Umschreiber" weiterhin völlig tabu!
Sehr richtig. Die Bührle Sammlung hätte locker das ganze 2. Obergeschoss mehr als verdient und würde nicht so dicht gedrängt wirken. Zudem ist die Akustik im Gebäude eher störend wahrnehmbar. Die Diskussion über die Sammlung ist auf dem Niveau zwischen Dorfignoranten und Dorftrottel zu werten, die über Kunst nichts verstehen und selbst die schiefe Horizontale eines Bildes zu den Wiederkäuern nicht erkennen.
Die Pandemie-Verbrechen die aktuell von den grün-roten begangen werden, sollten zuerst
gestoppt werden bevor sich diese weiter über Dinge und Menschen hermachen, von denen sie nichts verstehen.
Wenn links-grün ideologische Verblendung in Bildersturm ausartet, sind rationelle Fragen und Suche von nachvollziehbaren Motiven völlig fehl am Platz. Nüchternes Rückgrat ist von Nöten, nur geringstes Nachgeben ist völlig fehl am Platz.
Zürich ist nicht Zu Reich, sondern zu blöd
Zürich soll eine neue mittelalterliche Stadtmauer erstellen, damit man diese Stadt in Zukunft umfahren kann und der starke Nachwuchs aus der Landschaft gekappt werden kann.
Cui bono? Die Sinnfrage ist des Pudels Kern in dieser Angelegenheit. Der Tagesanzeiger muss eben etwas schreiben, was nach einem Sinn aussieht. Also ist diese, der Titanic geweihte Zeitung auf verzweifelter Jagt nach Sinnigkeit eigener Existenz.
Unter uns. Wehn interessiert den schon die Meinung von Christoph Heim?
Warum ist man besser informiert, ohne die den Tagesanzeiger zu lesen? Weil man zumindest nicht desinformiert wurde.
In der Schweiz kann am Schluss jeder leben wo er will, sein Geschäft haben wo er will und Steuern zahlen wo er will. Solange das viele noch in Zürich machen und den ganzen Zirkus finanzieren ist es da eben so wie es ist. Ich schlafe besser seit ich nicht mehr zu dazu gehöre.