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Lieber Roger, Du hast tatsächlich Hochwürden Kardinal Müller einen wunderbaren Lügner und Falschspieler vor der ganzen Welt ans Mikrophon gezerrt! Gratulation! Er ist auch ein Fischhutträger, Beginnt der Fisch doch am Kopf zu stinken. War nicht auch Papst Franziskus in Glasgow? Tatsächlich Hochwürden Kardinal Müller hat Galgenhumor, den wird er wohl noch gebrauchen!
Es scheint populaer, Firmen anzuprangern, die offenbar keine Steuern zahlen. Das ist sehr oberflaechlich. Am Ende sind es nicht Firmen, die Steuren zahlen, sondern die Konsumenten zahlen dies im Verkaufspreis. Der Kardinal prangert US Firmen an. Das ist einfach. Ist aber mit Unkenntnis behaftet. Steuerabzuege werden oft fuer R&D Ausgaben gemacht. Ja, Firmen optimieren ihre Steuern, nach Gesetz. Ist doch gut so. Aber auch, Angestellte dieser Firmen zahlen Einkommenssteuern, die oft happig sind.
Zu Kardinal Müller:
Positiv gilt es festzuhalten, dass er Jesus Christus als „Gott geoffenbart im Fleisch“ bekennt! Und: dass er festhält: „Gott ist Liebe“. Des Weitern übt er Kritik an den Drahtziehern der finanziellen Gewinner der Corona-Politik. Bravo.
Kritik:
Gott ist LICHT und LIEBE. Beides. Wie die hl. Schrift uns kundtut. Licht benötigen wir zum geistigen Wachstum in der Wirklichkeit (Wahrheit). Deshalb ist NT-gesprochen das Kreuz des Herrn so zentral!!! Es beendet meinen alten Adam!
Aus meiner Erfahrung als Christ geht die praktische Anwendung des Kreuzes einher mit der Züchtigung des HERRN. Wie der Psalmist sagt: „In seinem Licht sehen wir das Licht.“ (Ps 36:10)
Wie also kann Kardinal Müller sich Apostel Petrus beziehen, welcher verheiratet war und nach wie vor am Zölibat (= aufoktroyierte Ehelosigkeit) festhalten?
Wieviele kath. Priester leiden unter dieser irrsinnigen Bestimmung des Zölibat?!
Im Licht Gottes wandeln, heisst, diese Lüge ablegen. Ohne Wenn und Aber!
Alfons Schuhbeck, nicht Alois Schubeck.
Die Bombe, Gott möge Sie Herr Köppel, Sie Kardinal Müller segnen und bewahren!
Grossartig, dieser Einblick in eine unbekannte Welt. Wunderbar auch, wie Kardinal Müller die katholische Scheinwelt der Heuchler so perfekt entlarvt. Er schimpft über die politische Elite, die sich nicht belehren lassen will, denn es gibt ja nur die Wahrheit der Propheten. Zudem schimpft er als Vertreter der milliardenschweren katholischen Kirche über amerikanische Milliardäre. Und genauso störend ist seine Überheblichkeit, mich als Menschen, geschnitzt aus krummem Holz, zu bezeichnen.
Das Inhaltliche des Interviews fand ich weniger erbaulich. Interessant fand ich mehr das Drumherum dieser überwiegenden Männerwelt auf Schloss St. Emmeram. So rauchte ein Geistlicher ganz unverschämt sein Pfeife in diesem Saal. Was sind das für Geistliche, die gar nicht wahrnehmen, wie sie ihre Mitmenschen belästigen. Oder die Maskenpflicht bezüglich Corona. Bestand nur für das Dienstpersonal. Wahrscheinlich hält Gott seine Hand darüber, dass die doch recht zahlreichen Gäste immun sind.
Die Inquisitoren werden die wahren Worte des Kardinals nicht dulden. Die nachvollziehbare Kritik an den vermeintlichen Heilsbringer und Welten Retter, wird der Göttlichen Regierung nicht gefallen. Vor nicht langer Zeit wäre er für diese Blasphemie als Besessener zum Tode verurteilt worden. Heute erledigten das die bezahlten Inquisitoren genannt Medien. Sie ist weit wirkungsvoller als jede Prügel- oder Todesstrafe. Ich wünsche dem Kardinal viel Kraft und Glaube.
Nett von Ihnen, meinen Nick-Name zu stehlen!
An alle Forums-Teilnehmer:
HAEGAR ist ein gänzlich neuer Blogger, der sich erdreistet hat, mich zu kopieren!
Das Original heisst hegar bzw. hegar-002!
Deshalb Vorsicht!! Nur wo hegar bzw. hegar-002 draufsteht, ist „hegar“ drin!
Gruss hegar
Ganz sauber ist dieser moralsierende Kardinal Müller auch nicht, wenn es um die Pfründe seiner Kirche geht. 2013 behauptete Müller, die Vorwürfe gegen den Protzbischoff Tebartz-van Elst/Limburg seien „Erfindungen von Journalisten“. Nicht der Bischof habe Schuld an den hohen Kosten bzw. Kostensteigerungen der Bischofsresidenz, sondern seine Mitarbeiter. Ein im März 2014 veröffentlichter Bericht einer von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzten Kommission fand für letzteres keine Indizien
Sehr schön, ein wahrer Christ Kardinal Müller.
Für Gerechtigkeit und Wahrheit Einsatz geben, nicht einfach für institutionelle Interessen.
Wunderbar, dieses eindrückliche Lob Gottes und die klare Analyse eines unsäglich überheblichen Zeitgeists! Herzlichen Dank, Roger Köppel, für Ihr feinsinniges, erbauliches Gespräch.
Herzlichen Dank Herr Köppel. Endlich ist einmal ausgesprochen worden, wer die grossen Gewinner und wer die grossen Verlierer dieser Corona-Krise sind. Dass ein Netzwerk von Exponenten der Hochfinanz weitere Milliarden scheffeln und Dank ihren „Stiftungen“ nicht einmal Steuern bezahlen. Während der arbeitende Mittelstand bevormundet und ausgeblutet wird. Und diese Gottspieler mit ihren hehren Zielen wollen der Menschheit vorschreiben, wie sie zu leben hat.
Jetzt endlich hat es funktioniert mit Anmelden Hurraa
Solche Exponenten braucht die Kirche! Dann blüht die westliche Leitkultur wieder auf! Danke für diese tolle Reportage.
Ganz tolle Menschen, die Sie hier und heute interviewt haben. Das macht Hoffnung und wärmt das Herz! Vielen Dank dafür.
Herzlichsten Dank, Herr Köppel, für dieses geniale Interview mit Herrn Schubeck und Herrn Cardinal Müller. Vor Herrn Cardinal Müller ziehe ich - als überzeugte Atheistin - meinen Hut. Was für ein mutiger, besonnener, diplomatischer Mann, dessen Worte mich - ich gestehe - zur Rückbesinnung anschubsten.
So jetzt werd ich Katholisch! Grosse Worte Herr Kardinal!!!
Das war das beste Wort zum Sonntag dass ich je gehört habe.
Liebe Weltwoche könnte man diesen Ausschnitt, mit den Aussagen des Kardinals nicht so online stellen, so dass man es problemlos auf allen Kanälen teilen kann?
Super Herr Köppel! Solche Beiträge muntern mich auf.
Schuster bleib bei deinem Leisten. Sie snd Sportreporter und kritischer Journalist. Da passen Sie einfach nicht in die bayrische Adelsgesellschaft hinein.
Wir Schweizer haben eine andere Einstellung zum Adel als ihr Deutschen!
Blödsinn, einem Kardinal solche brisanten Antworten zu entlocken verdient den Pulitzerpreis!
ab Min 9 50. Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge. Das ist eine zentrale Botschaft des Christentums. Beeindruckend wie souverän Kardinal Müller auch die dümmlichen Antisemitismus-Vorwürfe pariert. Dummheit ist gefährlicher als die Bosheit. Menschen, die keine Ahnung und Null-Wissen haben manteln sich auf und verbreiten Bullshit-Parolen. Es ist offenbar heute das Los kluger belesener Leute, von Aufschneidern und klapprige Leerformeln brüllenden Journalisten mundtot gemacht zu werden
Was massen Sie sich an zu urteilen, wer in welcher Gesellschaft erwünscht ist. Herr Köppel wurde offensichtlich als ehrwürdiger Gast eingeladen, um dem Anlass beizuwohnen.
Herzlichen Dank Herr Köppel, dass Sie uns an den interessanten Gesprächen und Begegnungen teilhaben lassen.