Die SP startet in grossem Stil die Unterschriftensammlung für das Referendum gegen die Abschaffung der Verrechnungssteuer. Auf dem Unterschriftenbogen erklärt sie: Die vom Parlament beschlossene Abschaffung der Verrechnungssteuer auf Zinsen für Obligationen fördere die Steuerkriminalität und koste die Steuerzahler Hunderte Millionen Franken.
Wie geht das? Heute wird auf Zinseinnahmen eine Verrechnungssteuer einbehalten, die es dann zurückgibt, wenn man diese Einkünfte versteuert. Das trifft auch Zinsen auf Obligationen von Firmen.
Diese Umständlichkeit schreckt ausländische Investoren ab. Deshalb gehen Schweizer Unternehmen im Ausland an den Markt, wenn sie zu ihrer Finanzierung Obligationen herausgeben.
Die Mehrheit im Parlament will jetzt, dass dieser Kapitalmarkt auch in der Schweiz florieren kann. Für hiesiges Geld. Also beschloss es die Abschaffung der Verrechnungssteuer.
Das empört die linke Seite: Eine steuerliche Entlastung der Finanzgeschäfte werde Banken und Konzerne privilegieren und Steuerkriminalität provozieren. Konzerne lebten auf Kosten der Kleinen und der Arbeitnehmer.
Aber die Wirklichkeit ist anders: Unternehmen bezahlen gar keine Steuern. Unternehmen können nicht denken, geniessen, fühlen, leiden. Nur die Menschen, die damit verbunden sind.
Steuerlasten werden immer nur von Menschen getragen. Von Investoren, von Kunden und vor allem auch von der Belegschaft. Vergessen viele.
Und Steuererleichterungen senken in der Firma die Kosten – das gibt Spielraum fürs Verbessern der Produkte und für mehr Jobs. Wer das verhindern will, führt automatisch einen Kampf gegen die Arbeitnehmer.
So wie die SP jetzt.
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Unternehmen wurden in den letzten Jahren nehrmals steuerlich entlastet. Ich wurde nie steuerlich entlastet. Unternehmen haben jederzeit das Recht, Leute aus der ganzen EU, aus dem ganzen Balkan, eigentlich, genau genommen, aus der ganzen Welt zu importieren. Ich habe das 'Recht', sämtliche Folgekosten zu tragen.
Leider sind zu viele Parlamentarier, der Bundesrat inkl. Parmelin und grosse Teile der Wirtschaft keine Interessen - Vertreter der länger hier Lebenden. Ganz im Gegenteil.
Wen wunderts? Die verwöhnten links-grünen Schmarotzer von jung (Jansen, Arslan, etc.) bis alt (Nussbaumer, Rytz, etc.) sehen ihre sprudelnden Geldquellen versiegen.
Gygi hat es auf den Punkt gebracht: „Unternehmen bezahlen gar keine Steuern.“ Jetzt wundert mich nichts mehr bei den WW Artikeln. Die völlige Ignoranz breitet sich flächenhafter aus!
Der Generalstreik vor 100 Jahren wurde niedergeschlagen. Trotzdem sind alle sozialistischen Forderungen vom Generalstreik inzwischen in der Schweiz verwirklicht.
Was kommt hier wohl als nächstes?
Die ausländischen Portfolioinvestitionen in der Schweiz nur in CHF sind gemäss SNB Net International Investment Position in FX seit Ende 2008 von 538 Mrd Franken auf 1'284 Mrd um fast 750 Mrd angestiegen. Die SNB hat in der gleichen Periode Devisenkäufe in der Grössenordnung von 730 Mrd getätigt. Ausländische Portfolioinvestitionen IN CHF sind für die Schweiz kein Gewinn sondern belasten nur die SNB noch stärker. Der CHF muss für ausländisches Kapital gewechselt IN CHF unattraktiv sein.
Und wers nicht glaubt kanns ja nachprüfen:
https://data.snb.ch/de/topics/aube#!/cube/auvercurrq?fromDate=2008-Q4&toDate=2021-Q3&dimSel=D0(T,CHF,USD,EUR,UW,E),D1(A,P,N),D2(T,D0,P,D1,UI,W)
Seine verfilzte Matte, rund ums Gesicht gewachsen, hat schon Kultstatus. Wenn das Gesicht dann auch noch zu sprechen beginnt, fällt mir das alte Kinderlied vom Bi-Ba-Butzelmann ein. Ein Rätsel, das ich nie lösen werde: wie muss man ticken, um sich von Wermuth vertreten zu fühlen? Oder von einer "ä hör doch uuf!"-Badran?
Wer hat denn dieses eitle Bubi gewählt? Da sind viele Stimmbürger dafür verantwortlich. Die Rückforderung von Verrechnungssteuern ist sehr aufwendig, der Staat hält diese Guthaben der Steuerzahler lange, eine grosse Summe davon kann nie zurückgefordert werden. Quellensteuer die abgezogen wird benoetigt einen sehr grossen Aufwand bis sie ausbezahlt wird. Die Steuerämter kürzen direkt, wenn nur das kleinste Detail der Rückforderung nicht stimmt obwohl schon Einkommensteuer dafür bezahlt wurde!
"Diese Umständlichkeit schreckt ausländische Investoren ab."
Langts dem Herr Gygi denn noch nicht, dass die SNB schon 950 Mrd Devisenreserven hat genau wegen den ausländischen Investoren? Ueber 80% der SMI-Titel gehören schon ausländ. Investoren, aber wenns um den Ausverkauf der Heimat geht, da hört bei der WW die Heimatliebe scheinbar auf. Wir sind heute schon der grösste Offshorefinanzplatz der Welt. Ausländ. Investoren die in den sicheren CHF investieren sind mittlerweile eine Landplage!
Ja Wermuth und Molina, beides pubertierende Secondos! Klar doch, die Sozialisten-Träumer brauchen Geld, denn von denen arbeitet ja keiner. Sie leben auf Kosten der Steuerzahler, und das soll auch weiter so bleiben. Der vorbestrafte Kommunist Wermuth, hat in der Privatwirtschaft noch kein einziges Bleistift verkauft, deshalb ist es enorm wichtig, dass der Staat Einnahmen generiert, denn nur so kann er sein Kapitalistenleben als NR-Grossverdiener weiterführen.
Wermuth und Molina u.a. sind Edel-Sozis. Vielleicht dämmert es einigen Wählern ? Wahltag ist Zahltag.
Kann man von den als SP getarnten Kommunisten etwas anderes erwarten? Von Leuten die von Wirtschaft schlicht null Ahnung haben, vor allem nicht von der Tatsache, dass Geld mittels Wertschöpfung verdient werden muss und nicht mit sesselfurzen unter Absonderung hasserfüllter Sprüche. Immer das alte Muster: man konstruiere das Feindbild (Kapitalist) und verstecke dahinter die Tatsache, dass man vom Geld, dass diese Bösen verdienen, schamlos profitiert. Dabei war die SP mal eine respektable Partei.
Wie wärs mit einer Initiative zur Abschaffung der staatszersetzenden SP?
Nicht die SP mit ihren ca. 18 % Stimmenanteil und den zu vielen........ (jeder wie er möchte) sind das Problem, sondern die Wirtschaft und mit ihr die FDP. Die gehen lieber mit der SP als mit der SVP, weil das Nationale seit dem Ende des Kalten Krieges unmodern ist. 'Man' engagiert sich nicht mehr für die Schweiz, zu mühsam und lohnt finanziell zu wenig. Zu viele Schönwetter - Typen in Bern, in allen Parteien und speziell im Bundesrat.
Lenin hat einen einfachen Begriff für "Bürgerliche" Verräter (Siehe FDP, CVP): Nützliche idioten. und genau das waren und sind sie. Das befreit sie natürlich nicht an der mitschuld der grossen verbrechen der linken: Beihilfe zu tausendfachem Mord, Beihilfe zu tausendfacher vergewaltigung, systematische Zerstörung der Natur, Anbetung von Massenmördern. Das ist zu rächen.
Ich hoffe dass die " mitte, mitte recht's " auf dieses Referendum reagiert, und aus ihrer
" komatösen Lethargie " aufwacht. Das wäre auch Dringend nötig für andere Anliegen, z.B
die Energiestrategie 2050 und andere Themen zügig anzugehen!
Seit der Covid Diktatur heisst mein Motto "Je weniger Staat, umso besser". Zurück zur Eigenverantwortung und weg vom "Nanny-State". Und die einfachste Methode dafür, ist dem Staat sein Budget zu entziehen. Vom dem her unterstütze ich die Abschaffung dieser Steuer.
Die SP ist die kommende grün getarnte KP.
Das bärtige Bubi hat lange studiert um auf so viel Schwachsinn zu kommen. Diese Linken, Kommunisten und was auch immer für Pseudointellektuelle sind irgendwie im Kindesalter stecken geblieben.
Sein flaumiger Bubi-Freund Molina, die vorlaute Fumicello Göre, der glatte Glättli und die lange Liste der Grün- Träumerinnen seien mitgenannt.
Wenn die rückgratlosen "Erwachsenen" diese Angeber-Bubis und Blärr-Meitlis in anti-autoritärem Zeitgeist alles durchgehen lassen, kommt's unweigerlich zum heutig dekadentem Niedergang in Staat, Gesellschaft, Kultur und Politik. Ein mit Autorität in Schranken Weisen oder gar mal ein "Hintern Versolen" täte mehr als Not, und zwar zu aller positiven Ausgan
Wieso eine Bank/Broker in der Schweiz wählen? Bei im Ausland domilizierten Banken wird keine Stempelsteuer erhoben.
Zu sagen wäre noch, dass die Stempelsteuer für den Aktienhandel nicht abgeschafft wird, sondern nur für Anleihen, Versicherungen etc. Für den Aktienhandel gilt die Stempelsteuer nach wie vor und die ist 3mal höher als die Börsengebühren bei einem Broker. Wahrlich reine Abzocke.
Liebe Linke es ist auch ungerecht und unverständlich, dass in fast allen Kantonen eine Firma Kirchensteuern abliefern muss, obwohl eine Firma in einer Kirche nie zur Beichte, sich verheiraten oder beerdigt werden kann.
Wo Reiche Leben... So lasse dich dort nieder... Wie recht hätte mein Vater damals, als ich in der Welt ging.
Dass die Verrechnungssteuer dazu führt, dass das verzinste Kapital von vielen Kunden oder Investoren grösstenteils beim Staat bleibt, d.h. der Staat sich sozusagen das Geld der Investoren einverleibt, ist für die Parasitenpartei SP kein Problem, sondern im Gegenteil, dieser offensichtlicher Raubzug des Staates will die Schmarotzerpartei mittels Referendum verhindern. Diese parasitäre Symbiose zwischen Staat und SP ist für eine sozialgerechte Schweiz unwürdig,
Perfekt getroffen, die kommen mir vor wie die Maden im Speck.
richtig. wirtschaftlich beteiligt sich der staat eben nur an den gewinnen; risiken und damit verluste aus investitionen bleiben hingegen zu 100% beim privaten. so geht sozialismus.
Die heutigen Links-Exponenten, die Wermuth's, Molina's, Fumicollo's, Pult's, Levrat's, Berset's, Sommaruga's u.v.a.m., sie kennen nur die Blase ihrer ideologischen Parallelwelt des Staatsapparats und deren Günstlingen, ohne Bezug zu denjenigen, die mit wertschöpfender Arbeit ihnen ihr völlig nutzenloses Dasein sichern. Wie können solche ohne jegliche Bewährung aus realem Leben auch nur eine Ahnung haben, wie Jobs geschaffen werden ausserhalb der Blase des Staatsapparats.
SIE KÖNNEN NICHT!
Ich sage nur dies: richtig abstimmen bei den nächsten Wahlen!
Was soll man mehr erwarten von all den Egomanen in der SP? Typen, absolut ohne belastbaren Leistungsausweis, spielen Politik zur Befriedigung ihrer Selbstprofilierungs-Neurose. Da kommt nicht viel Schlaues raus.
Venezuela-Oekonomie der SP: Sägen am eigenen Ast, Schlachten der Hühner, die goldene Eier legen. 2023: Warm Anziehen Genossen*innen. Wahltag ist Zahltag.
Leider wird die "intelligente" Mehrheit der gut Gebildeten weiterhin SP-Exponenten wählen. Es sind dieselben, die am 28.11.21 Ja gesagt haben!
Linksextrem denkende Politiker, die nie in der Wirtschaft das tägliche Brot verdienen mussten, kennen immer nur ein Ziel: Die Wirtschaftsunternehmer und Investoren abkröpfen! Jedes Mittel und jede Art von Steuerforderungen wird eingesetzt, um die Arbeitsplatz-Schaffenden zur Kasse zu bitten! Der ehemalige Kommunist Wermuth wird hoffentlich an der Urne einmal mehr zurückgepfiffen!
Nicht diese links-grünen Grossmaulschwätzer sind das wahre Problem, sondern die breite sich zu Wahlen bürgerlisch bezeichnende "Mitte" der Apathischen und Lethargischen, die wie Herdenschafe das ganze Jahr über diesen Grossmaulschwätzern nachtrotteln, weil sie viel mehr Angst vor Diffamierung durch mit Links-Grünen paktierenden Medien haben als vor Verrat am Stimmvolk. Wer mittrottelt, dem verhelfen Medien zu Wiederwahl durch völlig einseitige Parteinahme und Totschweigen abweichender Meinungen.
Genau... Mitte ist voll mit Anpassender Halbschuen besetzt. FPD total verloren... Das ist die jetzige Tragedie.
Wo sind die massgebenden Frauen und Männer (und andere geschlechtliche Identitäten), die sich genau so engagiert für die Abschaffung dieser Steuer einsetzen. Es sollte doch ein leichtes sein, diesen Sozi wortgewaltig (und auch fair) in die Schranken zu weisen.
Die SVP sollte eine Initiative zur Halbierung der Bundesbeamten starten! Damit könnten die unermesslichen Coronaschulden etwas getilgt werden. Bern würde so endlich das rotgrüne Wählerpotential reduziert bekommen!
Bravo Herr Müller, das ist auch schon lange mein sehnlichster Wunsch.
Ich wierhole, 1 neue Bundesstelle = 3 aufheben wäre mach-und umsetzbar und würde vom Stimmvolk gutgeheißen. Ebenfalls National- und Ständerat die Saläre halbieren. Dann würde man automatisch zum Milizsystem zurückkehren. Ist doch einfach
über 40‘000 nur beim bund, von kantonen und gemeinden nicht zu reden: es ist unmöglich geworden, steuern zu senken, die beamten sind abhängig vom nettosteuerzahler. nur noch letzterer sollte abstimmen dürfen.
beamte, meinte ich.
Die SP Wähler sind keine Arbeiter der Privatwirtschaftlich. Sie arbeiten bequem beim Staat oder leben von der Sozialhilfe.
Also nur logisch dass die Ausbeutung der hart arbeitenden Bevölkerung weitergehen soll.
Die SP will einen noch grösseren Einfluss des Staates auf das Leben der Menschen. Der Staat muss nach Willen der neuen SP Führung, noch mehr Einfluss in der Wirtschaft haben. Eine Verstaatlichung der Unternehmen und des Menschen ist das erklärte Ziel. Meines Erachten ist dies eine immense Gefahr für die Schweiz.
Wermuth ist ein eitler Wicht
Als es noch ein Bankgeheimnis gab, hatte die Verrechnungssteuer eine Daseinsberechtigung. Das ist Schnee von gestern. Heute ist der gläserne Bürger bei Finanzgeschäften längst Realität geworden. Die Verrechnungssteuer ist nur noch ein kompliziertes Überbleibsel aus einer längst vergangenen Zeit. Deren Abschaffung ist keine steuerliche Entlastung, sondern ein Schritt zu etwas weniger Bürokratie. Das hassen die Linken. Denn Bürokratie garantiert die Aufblähung der Behörden. Darum geht es der SP.
Kaum besser analsierbar worum es den Linken und Grünen genauso geht: Staatsbürokratie zum einzigen Zweck, ihrem Klientel (Schein-)Beschäftigung zuzuhalten, ohne jeglichen wirtschaftlichem Nutzen, was noch schlimmer als Planwirtschaft ist, deren Ziel es wenigstens wäre, wirtschaftlichen Nutzen zu haben, aber an Ineffizienz noch immer zu Grunde ging.
Die SP sägt dauernd am Ast, auf dem die kleinen Leute sitzen. Die Reichen sind der Baum, den die Kommunisten nie fällen können!