Am 4. Mai erschien im Blick ein Interview mit Lyudmila Denisova.

Äusserst Ausführlich. Zum Thema: «Wie brutal die Russen mit zivilen Opfern umgehen».

Lyudmila Denisova, damals noch Kommissarin für Menschenrechte der Ukraine, erzählte, dass alles noch viel schrecklicher sei, wenn man es «mit eigenen Augen» ansehen müsse.

Es folgten detaillierte Ausführungen. Bestialische Szenen. Fast zu brutal, um wahr zu sein, weshalb die Äusserungen international Beachtung fanden.

Nun zeigte sich: Denisovas Erzählungen sind frei erfunden. Falsch, Fake News.

Sie selbst gestand, gelogen zu haben: «Vielleicht habe ich übertrieben», gestand sie.

Und zwar bewusst zugunsten der Ukraine. «Ich habe versucht, das Ziel zu erreichen, die Welt davon zu überzeugen, Waffen zu liefern und Druck auf Russland auszuüben», erklärte Denisova.

Das ukrainische Parlament handelte postwendend und entliess seine Menschenrechts-Beauftragte.

Auch die Zeitungen korrigierten ihre Berichterstattung, sie informierten über die Fake News, rückten die Verhältnisse gerade.

Nur jemand bleibt stumm: der Blick.

Die 3 Top-Kommentare zu "Fake News im Blick: Die ukrainische Kommissarin für Menschenrechte berichtete via Ringier über abscheuliche russische Gräueltaten. Mittlerweile gestand sie, gelogen zu haben. Nur: Dem Blick ist das egal"
  • johann

    Warum kauft oder liest noch jemand den Blick. Unverständlich. 90 Prozent ist Schrott.

  • heinz zimmerli

    Die Blickzeitung ist heute was früher der Völkische Beobachter war in Deutschland. Der Blick ist ein Propagandablatt übelster Machart um die Leute aufzuhetzen zuerst gegen die Ungeimpften und jetzt gegen Russland.

  • Theodor Rickli

    und eben im Februar stimmten 45% der Abstimmenden (also die anständigen Füdlibürger)?) dafür, dass dieser Lügen-Kotz-Ringlier noch mehr Staatsknete bekommen soll!!!