Was bringt das frisch angenommene Energie-Gesetz des Kantons Zürich? Die Behörden sagen, es schone das Klima, verringere den Energie-Verbrauch und helfe gegen Hitze-Wellen, Dürren, Hochwasser und Stürme.

Die Praxis zeigt das Gegenteil.

Ein Einfamilienhaus-Besitzer will Klima-bewusst sein und seine Gasheizung jetzt durch ein Luft-Wärmepumpen-System ersetzen. Er bestellt die Anlage und sagt dem Nachbarn, wo sie draussen an der Hauswand hinkommt.

Da knallt es. Der Nachbar will keinen Wärmepumpen-Lärm in seiner Umgebung. Rote Linie. Er droht mit einem gnadenlosen Rechtsstreit, wenn so etwas installiert wird.

Der Klima-Bewusste erschrickt, will keine Feindschaft, macht die Bestellung rückgängig – und verliert deswegen eine Anzahlung von 7000 Franken. Das Klima-Geschäft ist gnadenlos.

Was kann er jetzt tun? Seine Gasheizung nutzen, bis sie kaputt ist oder das Herausreissen befohlen wird. Dann muss er wohl eine Erdsonde in den Boden hämmern. Kosten über 50.000 Franken. Das Klima-Geschäft ist gnadenlos.

Oder doch nicht ganz? Für eine Erdsonde gibt es heute 15 000 Franken Subventionen. Gnade vom Staat?

Nein. Zuerst macht dieser unter dem Vorwand des Klimaschutzes das Klima unter Nachbarn kaputt, dann greift er allen ins Portemonnaie, um ein paar Subventionsempfänger zu begünstigen.

Kurz: Die Energiepolitik spaltet die Gesellschaft.