Aus Südafrika kommt eine Meldung, die optimistisch stimmt. Die Variante des Omikron-Coronavirus könnte dazu beitragen, die gefährlichere Delta-Version zu verdrängen, sagt Adrian Puren, Chef des südafrikanischen Institutes für übertragbare Krankheiten. Damit würde sich die jüngste Panikwelle als Hype entpuppen.

Noch sind die Forscher zwar noch am Analysieren der neuen Variante. Aber bis heute Morgen hat sich «Omikron» als harmlos erwiesen. Erstens wurden keine Todesfälle bekannt, die auf «Omikron» zurückgeführt werden können, und zweitens berichten Ärzte über asymptomatische oder milde Krankheitsverläufe, zum Beispiel trockenen Husten, Fieber oder nächtliche Schweissausbrüche.

In Südafrika haben sich die Fälle zwar innerhalb von vier Tagen mehr als verdreifacht. Dort ist die Zahl der Geimpften in der Bevölkerung indessen sehr tief, so dass die grosse Mehrheit nicht geschützt ist.

Es kann zwar noch Wochen dauern, bis die Omikron-Variante erforscht ist. Wissenschaftler wollen aber nicht ausschliessen, dass die neue Variante bei einer ihrer Mutationen genetisches Material von einem anderen Virus aufgenommen hat, eventuell von einem Erkältungsvirus, das in den infizierten Zellen vorhanden ist, meinen Forscher.

Damit könnte Corona am Ende zur Grippe zurückgestuft werden.

Und wenn «Omikron» dann die aggressive und derzeit dominierende Delta-Variante verdrängen kann: umso besser!