Es geschieht am helllichten Tag. Vor den Augen von Anwohnern und Gewerbetreibenden bringen Bauarbeiter am Zürcher Limmatquai die Markierungen von sechs Parkplätzen zum Verschwinden – ohne dass das Polizeidepartement der grünen Stadträtin Karin Rykart zuvor darüber informiert hätte.
Für die betroffenen Ladenbesitzer ein schwerer Schlag. Bernhard Kron vom bekannten Souvenir-Shop «Bellevue Alp» spricht gegenüber Tele Züri von einem «vermiesten Weihnachtsgeschäft». Grund für die sogenannte Parkplatzauflösung ist die Totalsanierung des benachbarten Gebäudes. Baustelle und Handwerker benötigen mehr Platz.
Dass dieser aber ausgerechnet dem Privatverkehr weggenommen wird, ist kaum Zufall – und dass dies ohne Vorankündigung geschah, passt in die Obstruktions-Politik gegenüber dem Auto, die sowohl von Rykart als auch von ihrem Ratskollegen vom Tiefbauamt, Richard Wolff (AL), mit beklemmender Konsequenz verantwortet wird.
Bernhard Kron äussert den Verdacht, dass die Stadtregierung den neuen Verkehrsrichtplan als Carte blanche betrachtet, um ihre Politik auf dem kurzen Dienstweg durchzusetzen.
Mit den Vorwürfen konfrontiert, äussert eine Sprecherin der Stadtregierung ihr Bedauern, stellt eine Verbesserung der Kommunikation in Aussicht – und verspricht, die Parkplätze zu ersetzen. Wo und wann dies geschieht, bleibt aber offen.
Das Schlusswort gehört Nicole Barandun vom städtischen Gewerbeverband: «Es ist schön, wenn die Regierung reagiert. Aber trotzdem gehen wir Gewerbetreibenden immer wieder vergessen. Ginge es ums Velo, wäre bestimmt transparenter informiert worden.»
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Wer in dieser Stadt noch Steuern zahlt ist indirekter Mittäter. Traurig.
Selber schuld, wenn man*frau in diesem links-grün-rot-veganen Provinzstädchen lebt !!
Zürich wird von mir schon lange Zeit
grossräumig umfahren !
Ich bin von Jahr zu Jahr froher nichts mehr mit Zürich zu tun zu haben. Hier in Schottland (Isle of Arran) lebt sich seit 27 Jahren massiv besser. Auch wenn die Fähre wegen Sturm mal ausfällt und wir beim Kochen umstellen müssen.
Es Guets Neus.
Das rotgrüne Saupack macht einfach alles kaputt!
In meinen Augen eine totale Versagerin. Tja liebe Stadtzürcher, wie man sich bettet so liegt man...
Guets Neus!
Was muss noch passieren, bis Mitte, FdP und SVP Zürich an einem Strang ziehen? Was??
Ein Narr, wer glaubt, dass sich die FDP je herablässt, mit der SVP zusammen zu taktieren. Die FDP ist die schlimmste Opportunisten-Partei des Landes. Lieber mit Grün und Rot zusammenwirken, die einen Staatsumbau à la DDR wollen. Und warum? Die Hochfinanz bestimmt bei der FDP, was Sache ist. Und diese hat die gleichen Ziele wie die Roten: Ein manipulierbares Stimmvolk.
Anleihe aus der Physik: nicht nur am selben Strang ziehen, sondern AUCH in die gleiche Richtung!
E. Lässer
Ja ihr lieben Stadt- Menschen ihr werdet auch weiterhin links und Gurkengrün wählen, also schön ruhig bleiben.
Putzt schön eure Fahrräder und bleibt in eurer ach so wunderschönen Stadt.
Auch wenn ich den Sack schlage und den Esel meine: In Zürich einkaufen tue ich nur im allergrössten Notfall. Ausser Kleinigkeiten, die ich mit der Vespa oder dem Bike transportieren kann. Das heisst, 95% meiner einkäufe finden entweder Online oder im Glatt statt...
Ich denke genau so und kaufe in meiner Gemeinde ein, wir haben Migros, Coop und einige Kleinläden. In die Stadt Zürich gehe ich nur wenn es nicht anders geht.
Da mag sie lachen im Bild der Medienjournalisten, diese grüne Frau Rykart, wieder eine weitere Verkehrsbehinderung gegen Privatverkehr aufgestellt zu haben. Weit weniger geht es darum, für eine gesunde Umwelt was im Resultat Marginales getan zu haben, sondern vielmehr darum, eigenständig selbstentscheidende Autofahrer mit weiteren grün-diktatorischen Massnahmen überzogen zu haben. Gesellschaft muss zu gleichgeschaltet grünen Herdenschafen umerzogen werden.
Ein wiehernder Amtsschimmel.
Wenn die Banken und Versicherungen ihre Steuersitze verlegen, ja dann gute Nacht für die ideologisch verblödeten Linkspopulisten.
Die links/grüne Zürcher Regierung wird das böse Spiel gegen den Privatverkehr munter weiter treiben! Wer nicht Velo fährt ist längst ein Zweitklass-Bürger ohne Verständnis zur Klima-Epidemie! Mit solchen linksextremen Handlungen vertreibt man mittel-und langfristig die letzten solventen Steuerzahler für immer aus der Stadt in die Vororte und aufs Land! Aber solche Zusammenhänge können die selbsternannten Klimaretter gar nicht erkennen!
Irgendwann wird dieser Autohass einmal zur Gründung einer neuen Partei führen, welche die Rechte der doch grossen Mehrheit der „Nichtvelofahrer“ vertreten muss!
Autopartei, ich bin dabei !
All the best and happy new year
Das Zürcher Gewerbe kann einem wirklich leid tun ob dem wahnwitzigen Vorgehen der links-grünen Regierung. Andere Schweizer Städte werden folgen.
Vielleicht sollte man öfter darauf hinweisen, dass die Bauwirtschaft ein wesentlicher Faktor der sogenannten Verkehrsberuhigung ist. Mindestens die Hälfte aller Baustellen auf Strassen und Autobahnen dürfte primär der Behinderung des Verkehrs dienen. Sie dauern endlos und wenn sie doch noch fertig werden, fehlt anschliessend die Hälfte der Strasse und zudem ist sie mit Inseln gespickt. Auf den Autobahnen werden flächendeckend alle paar Meter grosse Bügel zwecks Totalüberwachung montiert.
Es gab noch nie und kann es nie geben, eine grüne Demokratie, deren Ideologie kennt nur die Grün-Diktatur des Staates. Werde das noch nicht begriffen hat, der muss arg in Naivität und Realitätsferne sein bisheriges Leben verträumt haben, entweder in Wohlstandsverblödung oder in Blase der Staatsangestellten.