Der Bundesrat will die Radio- und Fernsehgebühren der SRG (Serafe) in den kommenden Jahren senken. Das hat Medienminister Albert Rösti am Mittwoch angekündigt. Die Abgabe für Haushalte und Unternehmen bis 2029 werde in zwei Schritten auf 300 Franken reduziert, derzeit liegt sie bei 335 Franken. Bis 2026 bleiben die Tarife unverändert, danach sinken sie 2027 auf 312 Franken und 2029 auf 300 Franken.

Zudem sollen künftig mehr Unternehmen von der Gebühr befreit werden. KMU mit einem Jahresumsatz von weniger als 1,2 Millionen Franken, statt bisher 0,5 Millionen Franken, werden keine Gebühren mehr zahlen müssen.

Der Bundesrat lehnt die Halbierungs-Initiative ab, da sie die Struktur und den Auftrag der SRG gefährden würde. Diese Initiative fordert eine Reduktion der Gebühren auf 200 Franken und die Befreiung der Gewerbetreibenden von der Abgabepflicht. Albert Rösti, der als SVP-Nationalrat die Initiative mitinitiiert hatte, betonte nun, dass seine aktuellen Pläne weniger radikal seien.

Die SRG erhält derzeit 1,319 Milliarden Franken aus der Abgabe, die ab 2029 um etwa 120 Millionen Franken gekürzt wird.

Die 3 Top-Kommentare zu "SRG-Gebühren senken: SVP-Bundesrat Rösti will die Radio- und Fernsehabgabe kürzen – von 335 Franken auf 300 Franken"
  • Letzte Bastion

    Vergiss es Albert. Wir halbieren den Propaganda-Sender. Ihr hattet die Chance! Jetzt ist Schluss!

  • aldor

    Ich konsumiere nichts, sprichwörtlich nichts! von dem was ich mit der Serafe bezahle. Warum nicht einfach wie überall sonst auch: Wen das interessiert, der bezahlt - alle Anderen nicht. Es gibt KEIN anständiges Argument dagegen.

  • brooklyn

    Das ist so unglaublich viel zu viel Geld, das die SRG von uns braven Gebührenzahlern erhält. Insbesondere, wenn man auch noch das seit einigen Jahren stark linksgrün indoktrinierte Programm betrachtet, das einem da geboten wird. Auch die 200.— wären immer noch zu viel! Am besten Gebühren gleich ganz abschaffen oder wenigstens so, dass diejenigen, die sich das noch geben wollen, halt ein Abo kaufen müssen, wie zB bei Netflix. Vielleicht würde sich dann auch die Programmqualität wieder verbessern.