Wir haben gehofft. Gezittert. Gebebt.

Wir Frauen, die wir uns von ihm seit nunmehr fast zwei Jahren durch die Wochen und Monate der tiefsten Verzweiflung haben führen lassen.

Er, dem wir vertrauen dank seiner erotischen Stimme, dem verführerischen Lächeln und den samtigen Augen.

Dem wir folgen, wenn er sich besorgt zeigt, sehr besorgt oder auch nur ziemlich besorgt. Wenn er von einer «echten Notfall-Situation» spricht, vor tausenden von Toten warnt, uns zum Durchhalten aufruft!

Er muss es sein, nicht der kühle Blonde namens Hendrik. Der steht auf Männer.

Und nicht der Karl, der Kerl mit dem leicht irren Blick, den auch seine Ex nicht ernst nimmt.

Und siehe, unser Flehen wurde erhört: Er, Christian Drosten, der virilste unter den Virologen, ist Mann des Jahres! Zum zweiten Mal in Folge wird diese Auszeichnung an ihn verliehen, vom Playboy, jener Zeitschrift, die bei Männern stets beliebt war wegen der hervorragenden Essays grosser Geister, die man dort lesen konnte. Die Fotos von weitgehend ausgezogenen Playmates mit oder ohne Häschenohren musste man ja nicht ansehen.

Und nun, endlich, auch etwas für alle Frauen, die auf Männer stehen und nicht so sehr auf gelehrte Essays.

Eine letzte Frage beschäftigt uns noch: Wird es Christian auch zweiseitig geben?

Zum Herausnehmen? Mit Häschenohren? Ohne? Ohne alles?