Buddha, Nietzsche, Feuerbach – er ist sie alle

Schön, aufregend, anrührend, tröstlich ist an diesem seltsamen Salzburger Osteropernereignis der Blick auf Claudio Abbado. Vom dämmrigen Schein aus dem Graben, lichtgemeisselt wie ein Caravaggio-Schädel, dramatisch beflackert von der mal präzise kleinen, mal weltumarmenden Gestik seiner Hände. Das Ohr macht weit: Aus dem Nichts erhebt sich das «Parsifal»-Vorspiel, licht, ruhig, aber rasch pulsierend atmet es … Buddha, Nietzsche, Feuerbach – er ist sie alle weiterlesen