Denken, bis es weh tut

Lockerheit ist nicht seine Sache. Wenn Alain Finkielkraut in einem Fernsehduell auftritt, arbeitet in seinem Gesicht der Zorn, die Empörung, die Dringlichkeit. Wenn er mit einem seiner zahllosen Gegenspieler – einem «Linksliberalen», einem «Gutmenschen», einem «Sozialpädagogen» – eine Feuilleton-Debatte ausficht, dann sind seine Ausfälle aggressiv, ist seine Prosa voller Pathos, als ginge es jedes Mal … Denken, bis es weh tut weiterlesen