Schweigen über der eigenen Dürre

Emil K., der Mann meiner Tante, sammelte «gegenstandslose» Kunst, versuchte sich in der grosszügig beanspruchten Freizeit an seinem teuren Flügel und war Vorsitzender ­einer jüdisch-deutschen Begegnungsgemeinschaft. All das machte ihn zu einem typischen Protagonisten in einer beschaulichen Universitätsstadt der deutschen Bundesrepublik nach 1960, und so war es kein Wunder, dass ich ihm die erste Reise … Schweigen über der eigenen Dürre weiterlesen