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Tomlin liebt Köppel nicht. Es gibt noch vieles andere, was er auch nicht liebt. Darauf hat er seine Interessen, Nachforschungen und Kenntnisse schmalspurig eingeschossen, das breitet er aus, das schmeisst er uns mit verwirrenden Einzelheiten um die Ohren und bringt es häufig ebenso verwirrend durcheinander, was es aber nie lohnt, ihm nachzuweisen, da er wie ein Aal schon wieder an einer andern Stelle seine Schlamms aufgetaucht ist. Manchmal ist es unterhaltsam, häufig leider vor allem mühsam.
Schweiz: ja oder nein? Nein, diese Frage ist nicht die Entscheidende. Ich ärgere mich über diese Formulierung. Die entscheidende Frage ergibt sich hier: «Die Eidgenossen waren vor allem damit beschäftigt, nicht unterzugehen, den Böden Ertrag abzutrotzen, diesen zu BEHALTEN UND SICH GEGEN RÄUBERISCHE HORDEN ZU WEHREN". Diese "Horden" sind heute die Globalisten. Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit hängen davon ab, ob man seinen BESITZ halten kann/will. WEM GEHÖRT DIE SCHWEIZ? Das ist die Frage!
Ich mag das Wort "multikulti" im Zusammenhang mit der Schweiz gar nicht.Der Gebrauch ist hinterhältig, denn er soll wohl sagen, dass wir wegen dieser Eigenschaft den letzten Bettler, oder wie eben 50'000 Ukrainerinnen aufnehmen sollen,Es komme ja nicht darauf an, Multi Kulti sei das Zeichen der Zeit.Tatsache ist dass die drei Sprachenvertreter hier mehr nebeneinander als miteinander leben.Störend für mich ist der absolut übertriebene Medienauftritt der gierigen Bündner.
Meine These besagt, dass die umgebenden Länder grossen Respekt hatten vor der Kampfkraft, Brutalität von Schweizer Söldnern und der Unwägbarkeit, bzw. Nichteinschätzbarkeit schweizerischer Reaktionen.Sicher, die Schweiz war lange Zeit geschwächt wegen innerer Probleme.Mit England im Rücken war sie politisch sozusagen eine gefährliche Wundertüte, der man lieber aus dem Weg ging.Man sollte dazu ausl. Quellenforschung betreiben.Auch Hitler hatte noch Respekt, heute hat niemand mehr Respekt für uns
Was ist ein "typischer Schweizer"? Ein Bauer ist es, ein Bankkaufmann ebenso
Köppels Trick: indem er die Schwierigkeiten der Schweizbildung überzeichnet (Armut, Zwist), will er deren Erfolg auch überzeichnen. Alles nur eine Frage des Willens? Da müsste Leni Riefenstahl einen Film gedreht haben. Dabei könnte es sein, dass die inneren natürlichen, aber überwindbaren Grenzen den Zusammenhalt stärkten und die äusseren gegen aussen schützten. Und dass die hohe Milchproduktivität in einer Zeit, als es an Protein und Fett mangelte, zur Kampfkraft beisteuerte. Ignoramus.
Herr Tomlin -
Nein, nicht alles wegen Eigenwilligkeit, Durchsetzensvermögen und Not: doch eine Prise Glück half auch. Vielleicht weil Helvetien den Grössenwahn erspart blieb. Schicksal also.
Aber haben Sie eigentlich eine kohärente These, oder betreiben Sie bloss Köppel-Bashing, weil Sie keine intelligenteren Argumente zu Wort bringen können? Sind Sie sauer, weil Köppels fundierte Verteidigung der Neutralität sehr gut abkommt, zumindest bei der denkenden Mehrheit?
'Nicht einmal die gemeinsame Abstammung hilft da weiter. Die Schweiz ist seit Anbeginn multikulti, vielsprachig' Der nächste Fehler. Wenigstens anerkennt Köppel die gemeinsame Abstammung zwischen Bodensee und Genfersee (spezifisches Allel) , nicht aber beim Tessin. Schon zuerst in der Urschweiz nicht multikulturell, auch später nicht, da wichtigster Einfluss, die Religion, immer christlich. Später halbwegs bikulturell mit Reformation. Mehrsprachigkeit bedeutet nicht Mehrkulturalität.
Jacob Tomlin: Ist Ihnen jetzt wohler? So früh aufgestanden, um hier nach "Fehlern" zu suchen?
Alles ganz anders. Ich bin früh weg in die Berge. Anders als der typische Leser habe ich GA 1.Klasse. Kehrte bald um wegen Lawinengefahr. Ein Schweizer muss vor allem genau arbeiten, zuverlässig sein. Köppel repetiert einfach die Schauermärchen aus der Primarschulzeit. DIE SCHWEIZ IST VON NATUR AUS ARM! Anders als ein Physiker, Arzt, ingénieur ist er nicht gewöhnt, genau zu arbeiten, zu überlegen. Nicht einmal Philosoph. Schwadronierer.
@Jacob Tomlin: sorry, aber schwadronieren tun eindeutig Sie. Nix Schauermärchen, die Schweiz war bettelarm , die Leute sind nicht aus Abenteuerlust ausgewandert,
Wenn Sie gewohnt sind, genau zu arbeiten ( als Physiker, Arzt, Ingenieur???) dann machen Sie sich mal kundig über die Geschichte der Schweiz.
Vorurteil und Mythos. Vor der Industrialisierung waren die meisten arm. Dass es in Monarchien/Feudalien mehr Reiche mit Schlössern gab, ist évident. Wirtschaftshistoriker schauen auf die Bauqualität der durchschnittlichen Wohnhäuser. Vergleichen Sie die Grösse von Wohn- und Bauernhäuser vom Elsass, Badischen mit der Nordwestschweiz. Siechenhaus bei Burgdorf besser als heutige in der Dritten Welt.
«Köppel repetiert einfach die Schauermärchen aus der Primarschulzeit.»
Sollte er denn Ihre wirren Schauermärchen repetieren?
Sie entbehren jeglichen Interesses.
Auch Broder muss einigen Aufwand betreiben, um Köppels Fehler zu widerlegen: '... warnt vor Kollateralschäden des Ukraine-Krieges. Das «Ansehen der schweizerischen Neutralität in der Welt» sei in Gefahr, das Prinzip der «Unschuldsvermutung» gerate unter die Räder.... Unter diesen Umständen von einer Missachtung «elementarer rechtsstaatlicher Grundsätze» wie der «Unschuldsvermutung» zu sprechen, ist eine ungeheuerliche Frivolität...