Nie mehr seit der Kubakrise 1962 stand die Welt einem Atomkrieg näher. Damals riefen die kommunistischen Rebellen auf der Karibikinsel den grossen Bruder in Moskau zu Hilfe. Fidel Castro ersuchte die Sowjets um Stationierung von Atomraketen auf seinem Territorium, im unmittelbaren Einflussbereich der USA. Präsident Kennedy drohte umgehend mit Krieg. Für ein paar Tage taumelte die Menschheit am Vulkanrand der Apokalypse. Dann zogen die Russen mit ihren Raketen ab. Mit fassungslosem Entsetzen beobachten wir heute die kriegerische Eskalation um die Ukraine. Die Lage ist hochexplosiv. Mit seinem brutalen Überfall auf einen souveränen Staat hat Russlands Präsident Putin die halbe Welt und Teile seiner eigenen Bevölkerung gegen sich aufgebracht. Eingebunkert im Ural, scheint der Kremlherrscher zum Äussersten bereit. Das russische Nuklear-Arsenal ist entsichert. Der Westen erhöht nun seinerseits massiv den Druck. Härteste Sanktionen wurden ergriffen. Der Wirtschaftskrieg trifft Russlands Zivilbevölkerung brachial. Mit dem Ausschluss aus dem internationalen Zahlungsverkehrsnetz Swift schneiden die Amerikaner und die Europäer Russland von seinen Währungsreserven ab. Diplomaten sprechen von einer finanziellen Atombombe. Russlands Staat sieht sich in seiner Existenz bedroht. Anstatt zu löschen, giessen die Politiker der Europäischen Union Benzin ins Feuer. Sie liefern Waffen und Geld in Präsident Selenskyjs Abwehrfestung Kiew. Eben hat Kommissionspräsidentin von der Leyen der Ukraine einen EU-Schnellbeitritt versprochen. Mit diesem Schritt wären die anderen EU-Staaten in der Bündnispflicht, dem neuen Mitglied «mit aller Kraft» zu helfen gegen den militärisch weit überlegenen russischen Feind.
Die Geschichte lehrt: Grossmächte, die sich in die Ecke gedrängt, eingekesselt fühlen, sind besonders gefährlich. 1941 starteten die Japaner ihren Angriff auf die USA, nachdem ihnen die Amerikaner mit ihren Wirtschaftssanktionen die Rohstoff-Lebensadern durchgeschnitten hatten. Oder Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg werden wach. Damals schlafwandelte Europa, kompliziert verschnürt über militärische Allianzen, in ein Weltgemetzel aus Anlass eines Mords im entlegenen Sarajewo. Wieder steht die Menschheit am Abgrund eines nuklearen Kriegs. Wer ist schuld? Beide Seiten haben grosse Fehler gemacht. Nichts rechtfertigt Putins Bruch des Völkerrechts. Doch der Westen hat mit seiner überheblichen «Osterweiterung», der Machtausdehnung bis an Russlands Grenzen den Boden bereitet, das Feuer angefächelt, den Sprengstoff aufgeschichtet, den der entfesselte Kremlherrscher ruchlos zündet.
Zu lange diente die Dämonisierung Putins im Westen als Ersatz für eine vernünftige Strategie im Umgang mit dem grössten Land der Welt. Man setzte sich über russische Sicherheitsinteressen hinweg. Warnungen wurden leichtfertig in den Wind geschlagen. Hypnotisiert von ihren Feindbildern, haben sich unsere Rechthaber in Politik und Medien in eine regelrechte Kriegsbegeisterung hineingesteigert. Mässigende Stimmen sind selten.
Die Politik der Gefühle trübt den Blick auf die Interessen. Beide Seiten, der Westen und der Osten, haben sich in ihren Verfolgungswahn verrannt. Bei uns war die selbstgerechte Bekräftigung der eigenen Hochmoral wichtiger als das Bemühen um gegenseitiges Verständnis. «Putin-Versteher» lautet das Schimpfwort im Westen. «Staatsfeinde» nennt der Kreml alle, die sich in Russland den Schablonen des neuen Kalten Kriegs entziehen. Mehr «verstehen», mehr gegenseitiges Verständnis allerdings wäre hilfreich. Gerade jetzt. Die Russen sind nicht der natürliche Feind des Westens. Im Gegenteil. Sie sehen sich als christliche, dem Westen zugewandte Macht. Unter unvorstellbaren Opfern haben sie sich und den Westen immer wieder gegen fürchterliche Diktatoren verteidigt, oft gerettet. Ihre Geschichte verliert sich im mythischen Ursprungsnebel der Ukraine, in die sich der Westen nun so geschichtsblind hineindrängt.
Demütigungen rächen sich. Kränkungen werden meist mit blutigen Zinsen zurückbezahlt. Wladimir Putin stammt aus St. Petersburg, Russlands westlichster, modernster Stadt. Es ist voller Tragik, wie dieser dem Westen einst so aufgeschlossene und für seine dreidimensionalen strategischen Fähigkeiten gerühmte Mann sich nun einkapselt, regelrecht verpanzert in die finster dräuenden antiwestlichen und antidemokratischen Traditionen des Ostens.
In den Stürmen der Geschichte darf die Schweiz keinesfalls Partei ergreifen. Wir müssen draussen bleiben, zurück zur strikten Neutralität, zur bewährten Tradition der aussenpolitischen Nichteinmischung. Die vom Bundesrat übernommenen EU-Sanktionen sind falsch, eine Teilnahme am Wirtschaftskrieg gegen Russland. Der Neutralit tsbruch gefährdet die innere und ussere Sicherheit unseres Landes. Er schmälert die Glaubwürdigkeit der Schweiz und ihrer «guten Dienste». Dabei wäre die Neutralität der Schweiz von grösstem Nutzen. In einer Welt der Bomben und der Schützengräben, der peitschenden Medien und der kriegsklirrenden Feindbilder braucht es für den Frieden Oasen der Verständigung. Wir haben alles Interesse an einer Wiederherstellung guter Beziehungen mit Russland. Dazu gehört, dass man auch die eigenen Fehler sieht. Nur eine vorbehaltlos neutrale Schweiz kann helfen, den Beton der Kriegsfronten aufzubrechen. Eine Rückkehr zur Neutralität und zur friedlichen Koexistenz bleibt das Gebot der Stunde. R. K.
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Lieber Herr Köppel, bitte ein paar Tage Auszeit nehmen. Irgendwie ist mir inzwischen sogar eine deutsche Bärbock sympathischer. Die hat inzwischen realisiert, dass Putin ganz alleine solche Kriege starten kann und deshalb sehr gefährlich ist. Hätten Sie Hitler auch bewundert und bei Polen/Frankreich eine historische Mitschuld gesucht?
Der Hinweis auf russische Sicherheitsbedürfnisse entbehrt jeder faktischen Grundlage. Die NATO würde nie die nukleare Macht Russland angreifen. Das wird gerade jetzt durch den Verzicht auf eine no-fly-zone eindrucksvoll bewiesen.
Und wer Russland eine Einflusszone in seiner Nachbarschaft eingesteht spricht sich damit gegen die Souveränität der Völker aus.
Wer die Souveränität der Schweiz hochhält (ich gehöre dazu) der kann Russland folglich nicht eine Einflusszone in anderen Ländern zugestehen
In der Ukraine sind bisher rund 4% der Bevölkerung geflohen. Man darf annehmen, dass es sich um eine Oberschicht handelt. Der Rest darf die Suppe auslöffeln. Müssen nicht die Russen ein Interesse daran haben, dass möglichst viele fliehen, wenn sie das Kommando im Land übernehmen wollen? Logisch ist, dass nicht sie die Sicherheitskorridore unsicher machen. Aber wie schon anderswo erwähnt: In Sachen psychologischer Kriegführung sind Angelsachsen den gewieften russischen Taktikern wohl überlegen.
Was die USA sich unzählige Male erlaubt haben kann sich freilich auch Russland erlauben. Gut finden muss man es nicht aber die theatralischen Empörungsrituale die in den vollends einseitigen Medien stattfinden sind einfach nur noch peinlich. Aber ich bin Optimist. Spätestens wenn die Massenverarmung stattfindet werden die Menschen andere Sorgen haben und sich mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität wiederfinden. Die Empörungsrituale werden plötzlich Vergangenheit.
Gut gesprochen! Leider sind in den USA Leute am Ruder, welche die allerbesten Voraussetzungen mitbringen - für Eskalation und sogar nukleares Inferno. Dort hat man sehr hart daran gearbeitet, die Welt dorthin zu bringen, wo sie sich heute befindet.
Petrow hat 1983 einen angeblichen US-Angriff mit Interkontinentalraketen als Fehlalarm der Satellitenaufklärung eingestuft und so einen Atomschlag verhindert...
Ja, lieber Roger, die Putinversteher haben einen schweren Stand und drehen bald bessere Pirouetten als Denise Bielmann.
Ich denke, ein Schweizer (RK) kann einfach nicht verstehen, dass an der Spitze des grössten Landes der Welt ein amoralischer, skrupelloser Mann steht, dessen "Diplomatie" die Lüge ist und der keinesfalls immer rational handelt. Nicht wir leiden an Verfolgungswahn! Empfehlenswert wäre es, die Geschichtskenntnisse der Region und der UdSSR zu verbessern und sich keinesfalls am "Historiker" Putin zu orientieren.
Ja, genau! Putin hat sich durch seine Untaten selbst „dämonisiert‘: Grossny, Georgien, Aleppo, Krim, Ukraine … Und der vormalige Putin-Bewunderer Köppel meint immer noch, dass der Westen mitschuldig sei am Blutbad, das dieser Kriegsverbrecher nun auch noch am russischen „Brudervolk“ anrichtet!?
Unbelehrbare Menschen sind immer von gestern!
Herr Koeppel, lernen Sie von Ihren Kindern.
Boeses bleibt Boeses und entsteht nicht; sondern ist einfach, bis es ausbricht.
Warum versteht nur Gewalt immer nur durch Gewalt!,
Ich denke, weil der gewaltaetige Mensch nieeeeee seine eigene Backe hinhalten muss,
sondern immer die anderen!
Schaut mal was mit Julian Assange immer noch passiert, der es gewagt hat, die ach so gute Supermacht mit Kriegsverbrechen in einem nicht völkerrechtigen Krieg anzuprangern.
Unsere ‘Freunde’ aus Amerika die mit Facebook, Twitter, Youtube alles zensurieren was ihnen nicht in den Kram passt.
Freunde wacht endlich auf!
Viele der Kommentarte hier stammen von Menschen, die nicht dreidimensional strategisch denken können. Das kann RK jedoch besonders gut - und darf sich nicht wundern, dass er nicht verstanden wird. Sehr geehrter RK, Ihr heutiger Leitartikel ist besonders beachtlich!
Und warum war denn der angeblich so dreidimensional denkende Köppel gemäss seinen eigenen Aussagen so dermassen überrascht als Putin in die Ukraine einmarschiert ist. Köppel ist genau so danebengeleben wie die Putinversteherin Wagenknecht, die auch kleinlaut zurückkrebsen musste. Köppel schreibt sich selber immer mehr ins Abseits, aber was solls, man soll Untergehende nicht aufhalten.
Tolle Illustration von Wieslaw Smetek - geradezu atemberaubend, ohne zu übertreiben. Ich muss ins Schweizerische Nationalmuseum pilgern, um mir das Bild, das als Grundlage verwendet wurde anzusehen. Inzwischen ist das ja auch wieder möglich. Insgesamt eine wirklich hochstehende Ausgabe insbesondere die geschichtliche bzw. historische Aufarbeitung im Teil ab S.51 'Russland und die Ukraine' und der Überblick über die Zarendynastie.
Sg Hr. Köppel,
Haben Sie Andrej A. Amalrik "Kann die Sowjetunion das Jahr 1984 erleben?" (1969) und Garri Kasparow "Warum wir Putin stoppen müssen" (2015) gelesen? Wenn ja, würden Sie das heutige Russland und Putin wirklich verstehen, auch, dass der Westen seit dem Untergang der SU genau einen einzigen, dafür kapitalen Fehler gemacht hat: Er hat Putin nicht mit allen verfügbaren Mitteln gestoppt und Russland u. der Welt echten Dienst erwiesen. Ich habe ua Amalrik 1969 gelesen und Kasparow 2015.
Es gibt nur ein Land, welches Krieg beginnen kann wann immer es will, und wo es will, ohne das es mit Boykott oder gar Sanktionen rechnen muss. Das sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Sind wir nicht ein bisschen eine verlogene und heuchlerische Gesellschaft?
Armer Putin! Von allen Seiten bedrängt und missverstanden! Wir müssen wirklich Mitleid mit ihm haben! Böse NATO, unkultivierte und aggressive Amerikaner! Und ja, Russland beginnt und endet eigentlich in Kiew ("Rus"). Sollen etwa die Angelsachen jetzt Ansprüche auf Sachsen erheben, wo sie herkommen? Die Engländer auf die Normandie, wo sie auch herkommen? Oder die Habsburger auf ihre Heimat, den Kanton Aargau? Und woher kommen eigentlich die Schweizer Bitte, Herr Köppel, studieren Sie Geschichte!
Wieder die Mär von der aggressiven Ausdehnung der Nato in den Osten! Herr Köppel, lesen Sie den Artikel von Urs Gehriger und kommen Sie so langsam wieder zur Vernunft! Niemand im Westen hat sich in Kriegsbegeisterung gesteigert, was für ein Unsinn! Die einzigen, die sich in Kriegsbegeisterung steigerten sind Putin und Lavrov. Herr Köppel, Sie haben sich völlig verrannt.
Wir werden sehen wer sich verrannt hat! Weder der Präsident der Russischen Föderation noch deren Aussenminister haben sich in Kriegsbegeisterung gesteigert. Im Gegenteil! Nach jahrelangem herumgeeier des Westens unter der Führung unserer Friedliebenden Amis, hat die Russische Föderation nun dem Ganzen einen neuen Verlauf gegeben. Nur ganz wenige, besonnene und unabhängige Staatsmänner haben die Vorzeichen richtig gedeutet. Jetzt steckt die sogenannte westliche Diplomatie bis zum Hals im Dreck!..
Im Stechschritt des Wahnsinns!
Die Globalisten-Psychopathen sind definitiv $-pleite. Sie realisieren, der Weltbeherrschungsplan geht trotz Lügen/Kriegshetze nicht auf. Selbst die globale Armada der vollidiotischen, egomanen A-kriechenden Wasserträger hilft nicht mehr. Der Faktor Zeit gewinnt. Die Russen mit den Chinesen husten 2 x und Europa gibs nur noch auf dem Papier. Die Pleitiers im Westen werden den Morgen nicht mehr erleben. Der reine, organsierte Wahnsinn! C hat uns def. nichts gelehrt!
Ich war stolz auf unsere CH und die Neutralität! BR,jetzt 1-fach einmal «dTschn… zue» und die neutrale Vermittlung anbieten!
Lemminge sehen zwangsweise nur ÄRSCHE UND FÜHLEN SICH DEREN MITTIG WOHL!
Der Frieden ist eine viel zu wichtige Sache, als dass man ihn der egomanen, vollidiotischen, psychopathischen Politik übergeben darf. Das Volk wird es jetzt umgehend richten müssen! Wir werden die Verantwortlichen finden, ganz gleich wo sie sind! Das Volk will keinen Krieg! Punto!
Hey, schliift's?
Es fällt schon auf, dass in den BRD-Medien von Karkiv die Rede ist, als gebe es das was Charkow hieß und die zugehörige Geschichte nicht mehr. 1943 gab es die härtesten Gefechte um Charkow, nach Stalingrad von der Wehrmacht aufgegeben, zurückerobert, bevor die Russen die Deutschen wieder aus der Stadt vertrieben. Diese Kämpfe kosteten die Rote Armee mehr als 100.000 Tote und Vermisste. Eine bescheidenere Haltung in Sachen Ukraine und Charkow stünde gerade Deutschen also eigentlich gut zu Gesicht
R. Köppel will seine Weltsicht retten, die er so fast nur noch mit Sahra Wagenknecht gemein hat.
Russland hat 1996 explizit das Recht aller Staaten, auch seiner Nachbarn, auf Bündnisfreiheit anerkannt.
Spätestens seit dieser Zusage hätte sich Russland als guter Nachbar zeigen müssen, um NATO-Beitritte zu vermeiden.
Die Ausnutzung separatistischer Bewegungen in Nachbarstaaten zur Verhinderung eines Beitritts hat stattdessen die anderen Staaten nur noch schneller in die NATO getrieben.
Welch andere Staaten?
Ungarn, Polen, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen.
Länder des Warschauer Pakts oder ehemalige Sowjetrepubliken, die den Vorteil hatten, keine territorialen Streitigkeiten zu haben, in die Russland eingriff, um einen NATO-Beitritt zu verhindern.
Es sind immer ein paar Wenige die sich weigern mit der Herde mitzutrotten und mitzublöcken. Es mag ja für viele Zeitgenossen die bessere und bequemere Wahl bedeuten.
Hätte sich Russland doch nur als guter Nachbar gezeigt wären die verkrampften Sanktionen gar nicht nötig.In jedem Schrebergarten ist die Unterwerfung einem Diktat der Gemeinschaft geradezu zwingend für eine ach so schöne, heile Welt. Und so kann der Einzelne sich bei einem Bier und einer Bratwurst über den blöden Nachbarn auslassen
Ach, ist es in Schweizer Schrebergartenkolonien Ausdruck von Individualität, Nachbargärten abzufackeln und Mitkolonisten zu erschiessen?