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Max Göldi

Winkelried in Tripolis

Ingenieur Max Göldi wurde zum Spielball zwischen der Schweiz und dem Gaddafi-Regime. Das Tagebuch seiner Geiselhaft wirft ein neues Licht auf die Krise: Der damalige Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, der beinahe über die Affäre gestolpert wäre, wird entlastet.

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01.11.2018
Am Samstag, den 19. Juli 2008, um zehn Uhr abends, klingelt bei Max Göldi, dem Niederlassungsleiter des Schweizer Technologiekonzerns ABB in der libyschen Hauptstadt Tripolis, die Hausglocke. «Wer kann um diese späte Stunde noch vorbe ...
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