Roger Köppel im «TalkTäglich»

Kampf um den SVP-Bundesratssitz

Das Rennen um den Bundesratssitz von Ueli Maurer ist lanciert und seit heute ist definitiv: Die SVP hat die Bewerbungen der beiden Berner Albert Rösti und Werner Salzmann, des Zugers Heinz Tännler und der Nidwaldnerin Michèle Blöchliger erhalten. Auch der Zürcher SVP-Überraschungskandidat Hans-Ueli Vogt steigt ins Rennen. Innerhalb der Partei rumort es jedoch, spätestens seit Roger Köppel in der Weltwoche einen Frontalangriff auf Albert Rösti gestartet hat. Schadet diese publizistische Attacke dem aussichtsreichsten Kandidaten? Oder hat Roger Köppel sich und der Zürcher SVP ein Eigentor geschossen? Die kontroverse Diskussion, heute live im «TalkTäglich».   Gäste: Roger Köppel, SVP-Nationalrat Kanton Zürich Sarah Bütikofer, Politikwissenschaftlerin Universität Zürich und Redaktorin DeFacto Mark Balsiger, Politanalyst und Buchautor Moderation: Oliver Steffen

Öffentlicher Vortrag von Roger Köppel

Schweiz: ja oder nein?

Krieg, Frieden, Neutralität

Mit anschliessender Diskussion   Samstag, 16. Juli 2022, 11.00 Uhr   Hotel «Renaissance», Raum «Helvetia»,Turbinenstrasse 20, 8005 Zürich   Kostenpflichtige Parkplätze vorhanden. Tram 4 bis Haltestelle «Technopark», Busse 33 und 72 bis Haltestelle «Bahnhof Hardbrücke».   Eintritt frei. Jedermann ist herzlich eingeladen.   Achtung: Platzzahl beschränkt. Keine Vorreservation möglich. Türöffnung: 10.15 Uhr

Roger Köppel im «SonnTalk»

Sonntag, 3. Juli 2022 , 18.20 Uhr «SonnTalk» auf TeleZüri, Tele M1, TeleBärn und TVO:

  • Rentenalter 65: AHV-Reform auf dem Buckel der Frauen?
  • Ukraine-Konferenz: Chance für den Frieden oder Rohrkrepierer?
  • Abtreibungsdebatte: Recht auf Selbstbestimmung oder Rettung von Leben?
  Über diese kontroversen Themen der Woche diskutieren im «SonnTalk»:
  • Aline Trede, Grüne-Fraktionspräsidentin und Nationalrätin Kanton Bern
  • Gerhard Pfister, Mitte-Präsident und Nationalrat Kanton Zug
  • Roger Köppel, SVP-Nationalrat Kanton Zürich
  Moderation: Oliver Steffen

Roger Köppel bei Servus TV

Der Pragmaticus am 4. Juli: Gentechnik: Sollen wir der Wissenschaft vertrauen?

Grüne Gentechnik in der Landwirtschaft: Rettung oder Risiko? - Moderation: Roger Köppel - Gäste: Holger Puchta, Molekularbiologe - Christoph Fischer, Experte für nachhaltige Landwirtschaft - Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar für Landwirtschaft und Fischerei - Timo Küntzle, Agrar-Journalist. Die globale Ernährungssicherheit ist in Gefahr: Denn der Mensch setzt auf riesige Monokulturen von gerade einmal fünf Pflanzen – und die stehen massiv unter Stress. Der Klimawandel, immer resistentere Schädlinge und die zunehmende genetische Verarmung unserer Nutzpflanzen bedrohen unsere Landwirtschaft. Wenn wir nicht gegensteuern, drohen schlimmstenfalls globale Hungerkrisen – mit ungeahnten Auswirkungen. Forscher setzen ihre Hoffnungen auf die grüne Gentechnik: Mit ihrer Hilfe sollen Nutzpflanzen gezielt gestärkt und unsere Lebensmittelsicherheit sichergestellt werden. - „Die grüne Gentechnik ist ein Segen für die Landwirtschaft“, sagt etwa der Molekularbiologe Holger Puchta. Durch die Genschere CRISPR-Cas habe die Menschheit erstmals die Chance, die Entwicklung von Pflanzen gezielt zu steuern und so gewünschte Eigenschaften hervorzurufen. So könne man den Ertrag weiter steigern und die Pflanzen gleichzeitig resistenter gegen Schädlinge und Dürren machen. Christoph Fischer hingegen ist Experte für nachhaltige Landwirtschaft und warnt vor unabsehbaren Risiken, die der Mensch mit dem Einsatz grüner Gentechnik ohne Not auf sich nehme. Er setzt sich vielmehr für den Einsatz von altem Saatgut und einer Abkehr von der konventionellen Landwirtschaft ein. Der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler erklärt, warum er sich dafür einsetzt, dass die EU ihre strengen Richtlinien zum Anbau gentechnisch veränderten Saatguts lockert. Und Agrar-Journalist und Autor Timo Küntzle warnt vor der steigenden Wissenschaftsskepsis im deutschsprachigen Raum, gerade im Bereich der Landwirtschaft.  

Roger Köppel im «TalkTäglich»

Die Schweiz im UNO-Sicherheitsrat

Heute wird die Schweiz in den UNO-Sicherheitsrat gewählt. Vor elf Jahren hatte der Bundesrat die Kandidatur eingereicht, heute wählt die UNO-Generalversammlung die Mitgliedsländer für die Jahre 2023 und 2024. Die SVP kritisiert den Entscheid, für sie wird die Schweiz damit endgültig zur Kriegspartei. Gefährdet der Beitritt die Neutralität oder erhält die Schweiz damit wichtigen aussenpolitischen Einfluss? Der Schlagabtausch heute live im «TalkTäglich».

Roger Köppel bei Servus TV

Der Pragmaticus am 2. Mai: Der Traum vom ewigen Leben: Können wir unsterblich werden?

Seit Anbeginn der Zeit hadert der Mensch mit seiner Sterblichkeit – und könnte nun tatsächlich kurz vor einem Durchbruch stehen: Denn Fortschritte in Bio- und Informationstechnologie haben das Interesse potenter Geldgeber gewonnen, im Silicon Valley und an Universitäten wird an der Abschaffung des Todes geforscht. Neue Forschungsansätze sollen den Alterungsprozess stoppen oder das Leben zumindest gravierend verlängern. Doch wie realistisch ist das? Lassen sich die Gesetze der Natur tatsächlich überwinden oder soll hier nur Profit auf Kosten Leichtgläubiger gemacht werden? Was bedeutet es für unsere Gesellschaft und unser empfindliches globales Ökosystem, wenn wir uns über die Natur hinwegsetzen? Und verliert das eigene Dasein ohne das Sterben an Wert? Was drohen wir zu verlieren, wenn wir das ewige Leben gewinnen? Die Humanbiologin und Anthropologin Barbara Schweder weiß, warum die Natur in Kreisläufen denkt und jedes Leben ein Ablaufdatum braucht. Der Mensch wäre ohnehin bereits in einer bevorzugten Situation, weil er auch über das Ende der eigenen Reproduktionsphase hinaus noch gesunde Jahrzehnte erleben darf. Der Zellforscher Johannes Grillari hingegen rüttelt mit seiner Forschung an den Grundlagen der Naturgesetze und sieht neue Ansätze, um unser Dasein auf Erden zu verlängern. Die Altersforschung ist für ihn neben der Klimawissenschaft die wichtigste Disziplin des neuen 21. Jahrhunderts. Die Wissenschaftsjournalistin Marta Zaraska hat im Rahmen ihrer Recherchen ein innovatives und einfaches Rezept gefunden, um das eigene Leben möglichst lange gesund zu verbringen. Und die Philosophin Eva Horvatic sieht in der Verdrängung der eigenen Vergänglichkeit einen der schwerwiegendsten Fehler unserer Gesellschaft: Denn erst der Tod verleihe dem Leben den Wert.

Roger Köppel in der «Arena»

«Präsidenten-Arena»: Schweizer Waffen für die Ukraine?

Unter den Parteien ist eine Debatte entbrannt, ob es zu Lieferungen von Schweizer Waffen an Kriegsparteien kommen soll. So will der Präsident der Mitte, Gerhard Pfister, Munitionslieferungen aus Deutschland an die Ukraine zulassen. Die Parteispitzen zu Kriegsmaterial und zur Neutralitätspolitik.  Freitag, 13.05.2022, 22.25 Uhr

Roger Köppel bei "Talk im Hangar-7"

Während sich im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nach wie vor keine Entspannung abzeichnet, entbrennen hierzulande die Debatten über sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen. Sind wir tatsächlich nahezu unvorbereitet auf Krisen und Bedrohungen, wie namhafte Persönlichkeiten nun in einem Offenen Brief kritisieren? Do., 12.05., ab 22:15 Uhr

Roger Köppel im "StreitClub"

"Wie viel Identität verträgt die Demokratie?"

Nicole Deitelhoff und Michel Friedman erwarten einen hitzig geführten Streit über das Thema "Identität" mit dem Soziologen Armin Nassehi und dem Politiker und Journalist Roger Köppel. Als die 1968er-Generation über Identität sprach, ging es noch um das Abstreifen alter Identitäten, das Experimentieren mit neuen Identitäten und Rollen­erwartungen. Davon kann heute kaum noch die Rede sein. Identität ist zum Schutzwall einerseits und zur Waffe in der politischen Aus­einander­setzung andererseits geworden .In der Frage, wer wen repräsentieren kann oder darf und wer wem etwas schuldet, treffen auf den ersten Blick nahezu unvereinbare Ansprüche aufeinander. Verträgt das die Demokratie? Muss sie das sogar ertragen und wenn ja, wie viel davon?

Roger Köppel bei Servus TV

Der Pragmaticus am 4. April: Aufrüsten oder Auflösen: Fünf Konzepte für die EU

Weder Drohungen noch Diplomatie haben etwas genützt: Der russische Angriffskrieg in der Ukraine gilt bereits jetzt als Zeitenwende. Denn die Europäische Union muss nun erkennen, dass sie enorme Anstrengungen in der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik leisten muss. Und auch in der Energie-, Klima- und Flüchtlingsthematik braucht es Weichenstellungen aus Brüssel. Doch innerhalb der Mitgliedsstaaten tun sich Bruchlinien auf, wie man all diese Herausforderungen am besten bewältigen sollte. Ist die EU in ihrer jetzigen Form dysfunktional? Braucht es tiefgreifende Reformen? Wie kann Europa den Anschluss an die Großmächte USA und China halten? Und welcher Pfad führt Europa in die Zukunft? Die Politologin und Bestseller-Autorin Ulrike Guérot ist fest davon überzeugt: Dauerhaft ist Frieden und Wohlstand nur möglich, wenn die Mitgliedsstaaten von ihren nationalen Interessen lassen. Sie träumt von den „Vereinigten Staaten von Europa“. Den Weg Großbritanniens, dass die Europäische Union 2020 endgültig verlassen hat, empfiehlt der libertäre Volkswirt Hans Hermann Hoppe hingegen auch allen anderen Mitgliedsstaaten: Denn statt eines zentralistischen Gebildes plädiert er für ein Europa der Kleinstaaten und der Vielfalt. Die Union sieht er in der Auflösung begriffen. Der ehemalige Erweiterungs-Generaldirektor bei der Europäischen Kommission, Sir Michael Leigh, rät Brüssel, alle geo-strategischen Bemühungen fahren zu lassen und sich auf ihre Wurzeln als Wirtschaftsunion besinnen. Und der Politologe Ulrich Menzel („Die Ordnung der Welt“) kennt wie kein anderer die globalen Konfliktfelder der Zukunft und verrät, ob das Konzept eines Kern-Europas in diesem Spannungsfeld zukunftsträchtiger ist als der Status quo: ein Europa

Roger Köppel bei Servus TV

Der Pragmaticus am 7. März: Technik statt nur Verbote: Wie retten wir das Klima?

Junge Aktivisten blockieren Straßen, warnen vor schmelzenden Polarkappen und finden Unterstützung bei Klimaforschern und Politikern, die als letzten Ausweg aus der Klimamisere radikalen Verzicht und sogar Klima-Lockdowns fordern: Also alles zurück in die Steinzeit - oder liegt die Lösung vielleicht doch eher in technischen Innovationen? Die Debatte zieht tiefe Gräben in der Gesellschaft und spaltet auch die Politik. Wie der richtige Umgang mit dem Klimawandel aussehen kann, darüber sprechen wir unter anderem mit folgenden Experten: Bestsellerautor und Klimaexperte Bjørn Lomborg meint: die Schwarzmalerei und Panikmache bringt nichts. Es braucht neue grüne Technologien, die sich alle leisten können. Wie genau wir mit intelligenten Lösungen auf die Klimaveränderung reagieren können, darüber sprechen wir mit Startup-Gründer Johannes Tiefenthaler. Er hat an der ETH Zürich ein Verfahren entwickelt, mit dem CO2 in Beton gespeichert werden kann. Neue Technologien seien sinnvoll, meint der Biodiversitätsforscher Franz Essl, aber man dürfe dabei nicht den Naturschutz vergessen: denn 25 Prozent der globalen Treibhausgase entstehen durch die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen.

Roger Köppel bei Servus TV

Der Pragmaticus am 7. Februar: Festung Europa – Wie steuern wir die Migration?

Die Bilder von überfüllten Booten auf dem Mittelmeer und den belagerten Zäunen an der europäischen Außengrenze haben sich seit dem Jahr 2015 in das kollektive Gedächtnis gebrannt – und auch jetzt wieder warnen Experten eindringlich vor neuen Flüchtlingswellen. Seit Jahrzehnten bestimmt die Debatte um die Grenzsicherung und Migration nach Europa die Politik, noch aber ist die perfekte Strategie nicht gefunden. Baut sich Europa zur Festung aus? Und wie regeln wir qualifizierte Zuwanderung, die in anderen Regionen der Welt auch für Wachstum sorgen? Dazu der Migrationsforscher Rainer Münz, der die Schwächen von Frontex erklärt und im Familiennachzug einen der Hauptwege der Migration ausmacht. Flüchtlingsstädte in Krisenregionen statt Mauern: Das ist für den ehemaligen UNHCR-Mitarbeiter Kilian Kleinschmidt das geeignetste Instrument zum Wohl von Flüchtenden und Aufnahmeländern. Über Fehler in der Integrationspolitik und die Gefahren von extremen Parallelgesellschaften berichtet die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ateş, die auch bei den Zuwanderern eine Bringschuld für eine gute Integration sieht.

Thomas Renggli in «TalkTäglich»

Impf-Fiasko um Novak Djokovic

Riesige Empörung über Tennisstar Novak Djokovic: Das Visum des Weltranglistenersten für das Australian Open wurde für ungültig erklärt, der Serbe muss Melbourne wieder verlassen. Denn: nur wer geimpft ist, darf in Australien einreisen. Nun sitzt der 34-Jährige fest. Der Fall Djokovic sorgt für eine heftige Kontroverse in der Tenniswelt. Hat Australien richtig entschieden? Die hitzige Diskussion heute live im «TalkTäglich».

Roger Köppel bei Russia Today

Roger Köppel über Regierungswechsel in Berlin: Beobachte neue Bundesregierung mit gewisser Skepsis

Der Schweizer Nationalratsabgeordnete Roger Köppel hat Deutschland wirtschaftliche Schwierigkeiten vor dem Hintergrund der neuen Regierungskoalition vorhergesagt. Überkompensiert werde das durch ein moralistisches Gehabe. Zudem sei die neue Regierung weit weg von der Lebenswirklichkeit der Deutschen.

Roger Köppel bei Servus TV

Der Pragmaticus am 6. Dezember: Russland – 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion

Vor 30 Jahren ist die mächtige Sowjetunion zerfallen. Das kommunistische Imperium wurde gewaltfrei in zahlreiche Nachfolgestaaten umgewandelt. Russland blieb dennoch der größte Staat der Welt, gelegen auf zwei Kontinenten: Europa und Asien. Mit dem Zerfall der Sowjetunion, dem Ende des „Eisernen Vorhangs“ und der Ausdehnung des westlichen Verteidigungsbündnisses der NATO Richtung Osten wurden nach 1991 Fakten geschaffen. Nach der Ära Gorbatschow und Jelzin wurde der Bürgermeister von St. Petersburg und frühere Geheimdienstoffizier, Wladimir Putin, Präsident Russlands. Er regiert das Land nun seit zwanzig Jahren, zunehmend autokratisch. Nach einer anfänglichen Annäherung Russlands an „den Westen“ verfolgt Präsident Putin eine „Politik der Stärke“ nach außen und der Repression gegenüber Kritikern des Systems nach innen. Der Ausbau und der Einsatz der Militärmacht des Staates von Syrien bis zur Ukraine soll die Einflusssphären Russlands vergrößern. Russland scheint sich von Europa ab und China zuzuwenden. Welche Rolle spielen dabei die Sanktionen der EU (und der USA) gegenüber Russland, wie kann das Verhältnis zur größten Territorialmacht in der Zukunft gestaltet werden. Wie abhängig ist Europa von russischen Rohstoffen und Gaslieferungen? Droht gar ein militärischer Konflikt?

Roger Köppel bei Servus TV

Der Pragmaticus am 4.Oktober – Inflation

„Der Pragmaticus - Fakten. Verstehen. Handeln. Auf den Punkt gebracht.“: Moderator und Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel spricht mit Experten über die wichtigen Fragen unserer Zeit und übersetzt die wissenschaftlichen Fakten für die Allgemeinheit. Diesmal greift der „Pragmaticus“ das Thema Inflation auf: Seit fast einem Jahrzehnt war die Teuerung kaum ein Thema. Doch durch die wirtschaftliche Bewältigung der weltweiten Corona-Pandemie steigen die Preise für Rohstoffe, Waren und Dienstleistungen. Demgegenüber bleiben Milliarden-Sparguthaben unverzinst. Mit den Gästen Andreas Treichl (Präsident der ERSTE Stiftung und Präsident des Europäischen Forums Alpbach, Franz Schellhorn (Leiter der Denkfabrik Agenda Austria) und Barbara Kolm (Vizepräsidentin Österreichische Nationalbank) und aus Leipzig Universitätsprofessor Gunter Schnabl, Senior Fellow am Flossbach von Storch Research-Institute.