1971 fusionierte die Demokratische Partei des Kantons Graubünden mit der SVP, obschon die FDP der näherliegende Partner gewesen wäre. Doch Leon Schlumpf bereitete schon damals seine Wahl in den Bundesrat vor, und als Mitglied der FDP rechnete er sich dafür geringere Chancen aus denn als solches der SVP.
Nun, da es darum geht, den Sitz der Tochter in der Landesregierung gegen die SVP zu sichern, schlägt deren Bündner Ständerat Christoffel Brändli vor, im Falle eines Parteiausschlusses der Kantonalsektion das zu tun, was 1971 abgelehnt wurde: Fusion mit der FDP. Ironie der Geschichte oder «das Ende ist der Anfang von der anderen Seite» (Karl Valentin).
Die Würfel scheinen gefalle ...
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