Die leichten Nutzfahrzeuge von Fiat Professional kommen diesen Frühling rundum erneuert auf den Markt. Erkennbar ist das bekannte Trio, bestehend aus den Modellen Ducato, Doblò und Scudo, an einer leicht veränderten Karosserie. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört aber eine unsichtbare Verbesserung bei den elektrisch angetriebenen Varianten der drei Fahrzeuge: Sie sind mit gesteigerten Motorleistungen und erhöhten Reichweiten zu haben. Alle Modelle sind nach wie vor auch mit konventionellen Antrieben erhältlich.

Über hundert Jahre Erfahrung kommen bei Fiat Professional zusammen, wobei eines der Erfolgsgeheimnisse der Marke ist, dass man auf die Kunden hört, wenn es darum geht, Nutzfahrzeuge noch praktischer für die professionelle Anwendung zu machen. Handwerker oder Lieferdienste fahren deshalb gerne Ducato, Doblò und Scudo.

 

Ducato für Freizeit und Arbeit

Zudem ist der Ducato auch noch ein sehr beliebtes Freizeitmobil. Auf der Ducato-Basis werden europaweit viele Camper-Modelle aufgebaut, insbesondere wegen seines für diesen Zweck gut geeigneten Fahrwerks wird er als Reisemobilbasis hochgeschätzt. Nicht umsonst wurde der Ducato von der Fachzeitschrift Promobil sechzehn Jahre in Folge zum besten Basisfahrzeug für Reisemobile gekürt. Profis und Freizeitanwender setzen also auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Zweckmässigkeit sowie die niedrigen Betriebskosten und technologischen Innovationen der Transporter von Fiat Professinal, was die Marke zu den führenden Anbietern im Transporterfeld macht.

Den Ducato beispielsweise baut das Unternehmen, das zur Stellantis-Gruppe gehört, bereits seit 1981 und vertreibt ihn in rund vierzig Ländern der Welt. Mit der Einführung der neuen Generation steht an der Spitze der Baureihe jetzt der elektrisch angetriebene Fiat E-Ducato, der 200 kW Leistung (entspricht 270 PS) bietet – mehr als doppelt so viel wie das Vorgängermodell. Durch die grössere Batterie mit einer Kapazität von 110 kWh steigt auch die Reichweite auf bis zu 424 Kilometer (nach WLTP-Messnorm). Das ist auch für den professionellen Einsatz absolut alltagstauglich. Je nach Einsatzzweck und in Kombination mit einem kundenfreundlichen Stromanbieter lassen sich mit dem Elektroantrieb sowie einer Lademöglichkeit am Firmensitz die Betriebs- beziehungsweise Treibstoffkosten im gewerblichen Einsatz spürbar senken.

Zur Wahl stehen je nach Karosserieversion zwei Längen sowie zwei Aufbauhöhen. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 beziehungsweise 4,25 Tonnen beträgt das Laderaumvolumen 13 bis 17 Kubikmeter. Die maximale Zuladung beträgt 1,5 Tonnen für den Fiat E-Ducato beziehungsweise zwei Tonnen für den Fiat Ducato mit Turbodieselmotor. Die Verbrennerversionen des neuen Ducato werden von modernen Multijet-Turbodieseln mit 2,2 Liter Hubraum angetrieben. Zur Wahl stehen die Leistungsstufen 88 kW (120 PS), 103 kW (140 PS) und 130 kW (180 PS). Alle Motoren erfüllen die Emissionsnorm Euro 6E.

Dazu ist der neue Fiat Ducato mit vielen Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die den vielseitigen Transporter zu einem der sichersten im Segment machen. Eine Neuerung mit italienischem Charme ist der Beifahrersitz «Eat & Work». Die optional erhältliche Doppelsitzbank spricht, wenn man so will, für eine gute Work-Life-Balance. Der klappbare Mittelteil der Bank ist im vorderen Bereich mit einem Tisch für Notebooks oder zum Abstellen von Speisen ausgestattet. Dieser Teil lässt sich wahlweise in Richtung des Fahrers oder Beifahrers drehen. Im hinteren Bereich der Sitzbank finden sich Getränkehalter sowie Ablagefächer.

 

Doblò: Büro auf Rädern

Viel praktischer Nutzen findet sich auch im neuen Doblò. Der kleinste der drei Fiat-Transporter hat die Qualitäten eines mobilen Büros, was insbesondere auf die fortschrittliche Konnektivität und Technologien wie Apple Car Play oder Android Auto zurückzuführen ist, die beim Organisieren des Arbeitsalltags auf Achse hilfreich sind.

Eine Neuerung mit italienischem Charme ist der variable Beifahrersitz «Eat & Work».Auch die elektrische Version des Doblò weist verbesserte Leistungswerte auf: Der Elektromotor des E-Doblò leistet 100 kW (136 PS), das maximales Drehmoment beträgt 270 Newtonmeter, die Batteriekapazität 50 kWh. Eine optionale Wärmepumpe verbessert das Energiemanagement, die Reichweite beträgt jetzt bis zu 330 Kilometer nach WLTP, fünfzig Kilometer mehr als beim Vorgänger. Drei Fahrmodi und die über Wippen am Lenkrad einstellbare Rekuperation sorgen für Energieeffizienz. Geladen werden kann über die Heimladestation mit 7,4 kW oder an Schnellladesäulen mit bis zu 100 kW Gleichstrom. Ein cleveres Ausstattungsdetail ist der Magic Plug. Mit der Steckdose können Werkzeuge über das Bordsystem mit bis zu 400 Volt versorgt werden.

Neben der E-Version ist der Fiat Doblò mit modernen Verbrennermotoren erhältlich, welche die Emissionsnorm Euro 6d-ISC-FCM erfüllen. Der Turbobenziner des Fiat Doblò 1.2 Pure Tech leistet 81 kW (110 PS) und ist mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe kombiniert. Der Vierzylinder-Turbodiesel 1.5 BlueHDI wird in zwei Leistungsstufen mit 75 kW (102 PS) beziehungsweise 96 kW (131 PS) angeboten. Serienmässig ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe an Bord. Optional ist der stärkere Turbodiesel auch mit einer Achtgangautomatik kombinierbar. Bei allen Motorisierungen beträgt die Ladekapazität bis zu einer Tonne.

 

Scudo: perfekte Grösse

Trotz seiner angenehm kompakten Aussenmasse bietet der neue Fiat Scudo noch etwas mehr Kapazität als der kleinere Bruder Doblò. Bis zu 6,6 Kubikmeter passen in den Laderaum des Kastenwagens. Mit der Funktion Magic Cargo lässt sich die Ladefläche auf bis zu 3,67 Meter Länge in der Standard- und maximal 4,02 Meter in der Maxiversion erweitern. Die Höhe des Fahrzeugs von 1,90 Metern ist für den Einsatz in Städten bestens geeignet, ebenso für die Einfahrt in Parkhäuser. Die maximale Länge von 5,31 Metern entspricht ungefähr den Massen einer Limousine.

Dabei fährt sich der Scudo, der als Kastenwagen, Crew Cab oder Fahrgestell mit Flachboden erhältlich ist, auch so angenehm wie ein PKW und kann mit bis zu achtzehn modernen Assistenzsystemen ausgestattet werden.

Im E-Scudo leistet der Elektroantrieb 100 kW (136 PS) und liefert ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern. Der 50-kWh-Akku garantiert eine Reichweite von bis zu 224 Kilometern, mit der 75-kWh-Batterie sind bis zu 351 Kilometer möglich (WLTP). In den E-Scudo passen bis zu 1,25 Tonnen Ladung, die Modelle mit Verbrennermotor tragen 150 Kilogramm mehr. Erhältlich sind ein Benzin- und drei Dieselmotoren mit 120 bis 177 PS.

 

Die neuen Fiat-Nutzfahrzeuge sind ab sofort bestellbar und stehen im Sommer bei den Händlern:www.fiatprofessional.com/ch