Wolodymyr Selenskyj sprach aus, was er seit Wochen andeutet.

Bei einem Auftritt vor dem Lowy Institute in Sydney forderte er, die Nato müsse einem russischen Atomwaffeneinsatz zuvorkommen – notfalls mit «Präventivschlägen».

Er sagte: Die Nato «muss die Möglichkeit eines Atomwaffeneinsatzes durch Russland ausschliessen. Wichtig ist aber – ich wende mich wie vor dem 24. Februar deshalb an die Weltgemeinschaft –, dass es Präventivschläge sind, damit sie wissen, was ihnen blüht, wenn sie sie anwenden».

Ein Sprecher betonte umgehend, Selenskyjs Forderung sei falsch verstanden worden.