Es gibt Reaktionen, die mehr Aufschluss über die wahre Anteilnahme eines Menschen geben als jede Beileidsbekundung. Am Donnerstagabend geht plötzlich ein Video in den sozialen Medien viral, das einen Ausschnitt aus dem Berliner Landesparlament zeigt. Während eines Redebeitrags von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) zum in Mannheim getöteten Polizisten Rouven L. kommt es zu einem Zwischenruf.

Spranger sagt wörtlich: «Der schreckliche Tod von Mannheim zeigt uns natürlich, dass wir . . .» Daraufhin hört man, wie eine Frauenstimme im Hintergrund ruft: «Mannheim ist tot?» Es folgt Gelächter von mehreren Abgeordneten. Spranger erwidert auf die Unterbrechung ihrer Rede mit: «Ich würde darüber nicht lachen.»

Wenig später ist klar, dass es sich bei der Zwischenruferin ausgerechnet um die Antidiskriminierungsbeauftragte der Berliner Grünen, Tuba Bozkurt, handelt. Bozkurt fiel bereits in der Vergangenheit durch ihre kritische Haltung gegenüber der deutschen Polizei auf, der sie auf Twitter unter anderem strukturellen Rassismus vorwarf.

Es ist nichts Neues, dass ausgerechnet jene, die sich sonst an jeder Stelle für vermeintlich marginalisierte Minderheiten einsetzen und als besonders empathisch verkaufen, unglaublich hart und herzlos reagieren, wenn es um gesellschaftliche Gruppen geht, für die sie nichts übrighaben. Was Menschen wie Tuba Bozkurt antreibt, ist ein zutiefst selektives Mitgefühl. Eine Ideologie, die grundsätzlich zwischen «guten» und «schlechten Opfern» unterscheidet. Zwischen solchen, die man für die eigene politische Message instrumentalisieren kann, und solchen, die man lieber schnell unter den Teppich kehrt, weil sie der eigenen Vielfaltsmission abträglich sind. Und der «Bulle» ist nicht nur ein schlechtes Opfer, er ist auch, in bester RAF-Tradition, «ein Schwein».

Es ist eine Ideologie, die zwischen «guten» und «schlechten» Opfern unterscheidet.

Bozkurt hat sich nach der öffentlichen Empörung über ihren Zwischenruf zwar entschuldigt, aber es gibt Dinge, die sind nicht zu entschuldigen. Nicht, weil man von Politikern Unfehlbarkeit erwartet, sondern weil man weiss, dass die Entschuldigung geheuchelt ist.

Einem Menschen, der angesichts des Attentats von Mannheim die Wut und Trauer gefühlt hat, dem geht in dem Moment einer solchen Rede sicherlich vieles durch den Kopf, aber kein solch dummer Spruch. Egal, ob sich jemand missverständlich ausdrückt oder nicht.

Was hier in Bild und Ton festgehalten wurde, war die ganze Verachtung eines politischen Milieus gegenüber jenen, die es in ihren Augen nicht wert sind, dass man sie betrauert. Es sind ausgerechnet jene, die am meisten vorgeben, sich für Gleichheit und Gerechtigkeit einzusetzen, die am wenigsten dafür übrighaben; deren Einsatz für Gleichheit und Gerechtigkeit nur denen gilt, die gleich mit ihnen im Denken sind.

Die Bürger haben diese Doppelmoral längst erkannt, da hilft auch keine nachträgliche Entschuldigung. Sie haben selbstgerechte Politiker wie Bozkurt satt. Was man Grünen wie der «Antidiskriminierungsbeauftragten» lassen muss, ist, dass sie keinen Hehl aus ihrer Verachtung für den deutschen Bürger machen. Als einzige Partei tun sie wenigstens nicht einmal so, als wollten sie etwas aus einer Tat wie in Mannheim lernen.

Kein Grüner verspricht plötzlich mehr und schnellere Abschiebungen. Keiner von ihnen fordert eine Kehrtwende in der Migrationspolitik. Stattdessen verkündet Aussenministerin Annalena Baerbock kurz nach dem Attentat von Mannheim bereits, dass man weitere 10 000 Menschen aus Afghanistan aufnehmen wolle. Eine solche völlige Abwesenheit jedweden politischen Fingerspitzengefühls kann man sich wirklich nur leisten, wenn man, wie die Grünen, den Grossteil der Medien hinter sich weiss und die eigene ideologische Verbohrtheit auf die eigene Wählerschaft keinerlei negativen Einfluss hat.

Ja, die Grünen mögen Deutschland und seine Bürger verachten. Und sie machen wie Bozkurt oder Baerbock keinen Hehl daraus. Nicht weniger schlimm sind Politiker wie Olaf Scholz und Nancy Faeser, die vordergründig für ein paar Tage so tun, als würde es sie tatsächlich interessieren, was da in Mannheim passiert ist, und als habe man wirklich vor, etwas an der Migrationspolitik zu ändern. Bis sich die Gemüter beruhigt haben und man so weitermacht wie bisher.

Die 3 Top-Kommentare zu "Hart, aber herzlos"
  • Im Westen nichts Neues.

    Sprechen wir es aus.Deutschland hat einen staatlichen grünbraunideologischen asozialistischen Rassismus gegen Deutsche eingefangen.Die Grenzöffnung und Masseneinwanderung von funktionalen Analphabeten, viele selbsthassende Frauenfreinde und Schwertmissionare , ist Rassismus gegen Deutsche.

  • piet

    Über 60% haben bei den EU-Wahlen die Parteien gewählt, die für diese Zustände verantwortlich sind, liebe Mona! Fragen Sie lieber umgegekehrt, wer wählt solche Menschen nicht!

  • Mona

    Wer wählt solche Menschen?