Fall «Carlos»: Die Grenzen des therapeutischen Versorgungsstaats werden sichtbar in der Affäre um den Zürcher Jugenddelinquenten «Carlos», der am Schluss für 29 000 Franken monatlich auf Kosten des Steuerzahlers rundum betreut wurde. Der Fall illustriert, wie psychologisch hochgeschulte, staatlich besoldete Therapeuten und Resozialisierungsingenieure ans Ende ihres Lateins gelangen, wenn der aggressiv veranlagte jugendliche Dauerstraftäter einfach nicht auf ihre wohlmeinenden Einwirkungen ansprechen will. Am heute 18-Jährigen wurde das ganze Arsenal der seelischen Tiefenmassage angewandt. Eine staatliche Therapiewalze rollte über den von Haus aus Verwahrlosten mit dem Ziel ...
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