Karin Keller-Sutters teurer Steuer-Flop
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Warum immer Musterschülerin spielen? FDP-Bundesrätin Keller-Sutter.
Bild: CHRISTIAN BEUTLER / KEYSTONE

Karin Keller-Sutters teurer Steuer-Flop

Donald Trump versenkt die OECD-Mindeststeuer. Eine Ohrfeige für die Schweiz und ihre Finanzministerin.

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22.01.2025
Bern Als die Weltwoche vor einigen Wochen Bundesrätin Karin Keller-Sutter an einer Veranstaltung fragte, ob es aus heutiger Sicht nicht ein Fehler gewesen sei, die OECD-Mindeststeuer von 15 Prozent für Unternehmen in der Schweiz einzuführen, winkte die freisinnige Finanzministerin sofort ab. Nein, diese Entscheidung sei richtig gewesen. Sonst hätte der Abfluss von Steuersubstrat ins Ausland gedroht. Die Argumentation der Befürworter des Steuerdiktats ist bekannt: Wenn sich die Eidgenossenschaft nicht dem OECD-Regime beugt, würden Schweizer Grossunternehmen und Töchter ausländischer Konzerne vom Ausland zusätzlich besteuert.   Trump droht mit Vergeltung I ...
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39 Kommentare zu “Karin Keller-Sutters teurer Steuer-Flop”

  • Easy7 sagt:

    Das war ein dummes Fehler der CH Politik damals.
    Jetzt ist Trump gekommen und wird überall aufräumen, wo den Amerikanern passt. Amerika First wird durchgesetzt. Um so mehr als bisher soll die Schweiz neutral bleiben, eigene Grenzen schützen und in keine Angelegenheiten von anderen Ländern sich einmischen. Keine Unterwerfungsverträge mit EU!

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  • hjf sagt:

    Eine wirkliche Lösung wäre es auf den 15%Steuersatz ganz zu verzichten und neu zu budgetieren.Es ist widersinnig den einmal beschlossenen Mist umzusetzen,der nach dem Veto der USA nun endgültig keinen Sinn mehr hat.Auch der Murks mit der CS geht auf die Kappe von KKS.Sie hat den amerikanischen Plan ohne Not,zum Nachteil der Schweiz,umgesetzt,obwohl die Abwicklung der US-Tochter möglich gewesen wäre.Höchste Zeit die Möglichkeit zu schaffen,einen einzelnen BR durch Misstrauensvotum zu entmachten!

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  • Bernhardiner sagt:

    Ich wiederhole es immer wieder: wer sich einmal erpressen lãsst wird immer wieder erpresst: Nachrichtenlose Vermögen, Banklundengeheimnis, die EU-« Nadelsticche » (Letztere ist ein Vasall der USA und wünscht sich nun die Schweiz als Vasall, so ist man doch wer) etc.

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  • br_schnider sagt:

    Wer hat etwas anderes erwartet. Die Schweiz hat sich selbst zum Vasallen gemacht. Darum gibt es keinen Anlass zum Jammern.
    Weit entfernt vom einstigen Geist mutiger Eidgenossen! No balls...

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  • Vera natura sagt:

    Die EU hat Europa vom Rest der Welt isoliert. Gut kommt das nicht raus

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  • seez sagt:

    Das Bundeshaus sollte man stürmen und die ganzen Idioten in die Wüste schicken, welche wir bis zu ihrem Lebensende auch noch durchfüttern müssen! Das ist nicht mehr meine Scheriz!

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  • Thomas H sagt:

    “… Warum spielt die Schweiz gegenüber dem Ausland immer die Musterschülerin?..” Herr Odermatt, die Antwort wissen eigentlich alle: weil wir von einem Haufen europhiler Angsthasen und Duckmäuser regiert und verwaltet werden, für die das Motto „Switzerland First“ nicht existiert.

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  • Killy sagt:

    Das war schon lange bekannt. KKS hätte sich noch lange aus der Affäre ziehen können. Unfähig, ängstlich oder überfordert?

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  • Rolf Müller sagt:

    Bei dem Thema OECD Steuer zeigt sich leider sehr deutlich, dass Frau Martullo-Blocher in keinster Weise das Format Ihres Vaters hat. Sie ist ganz wesentlich dafür verantwortlich, dass sich die SVP dieser unsäglichen OECD Steuer angeschlossen hat.

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  • herby51 sagt:

    Unsere Vetternpolitik wird der Schweiz auch den Kopf und den Wohlstand kosten.

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  • reto ursch sagt:

    Tja, so ist das mit dem vorauseilenden Gehorsam des naiven Musterschülers Schweiz. Item, jeder Stimmbürger der nicht SVP wählt ist selber schuld.

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  • guidok sagt:

    Ueli hat dieses Geschäft eingeführt, nicht KKS. Den Stuss kann ihr leider nicht alleine anlasten.

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  • Putin sagt:

    KKS regierte nie, sie wird regiert, treibt auf den Wellen der Lobby Kultur und nimmt den Bürgern Geld weg, siehe CS und AT1 Milliarden.

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  • ulrich.schlaefli sagt:

    Die ersten Anzeichen, dass unsere Anpasserei Früchte tragen, zeigt der schwächelnde Schweizer Franken. Die Aufgabe der Neutralität und die Sanktionen gegen Russland haben sicher dazu beigetragen. Hier in Asien wo ich lebe hat der Franken in einem Jahr 12% an Wert eingebüsst.

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  • da-waer-noch-was sagt:

    Vielleicht sollte man zum Ausgleich über einen massiven Skonto nachdenken.

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  • Unfälle und Verbrechen sagt:

    Unfassbar … dumm, dümmer, am Dümmsten … der Bundesrat …. auf Abwegen …

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  • beni68 sagt:

    Ach die KKS bringts nicht, die Smherd war auch eine Katastrophe, Andrea Gmür steht als Nichtsnutz in den Startlöchern...... Wann habe wir endlich wieder mal einen fähigen Bundesrat? Heute kann man auf alle 7+1 verzichten. Ohne BR ginge es besser.

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  • TOM TOM sagt:

    Die meisten werden erst in vielen Jahren erkennen, welches Glück die Menschheit am 13. Juli 2024 hatte.

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  • Charlie Brown sagt:

    Tja, immer dieser vorauseilene Gehorsam des Schweizer Bundesrats gegenüber internationalen Organisationen. Gleich läufts mit dem möglichen Opting out bezüglich den internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO Gates Mafia.
    Derweile Trump diese mafiöse Organisation aus gutem Grund bereits das zweite Mal verlässt. Wo ist unser Trump, der die Schweiz wieder unabhängig macht ? Da ist nichts und niemand in Sicht, der den Saustall in Bundesbern aufräumen könnte und auch wollte

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  • herby51 sagt:

    Also wenn ich sehe wie Herr Orban mit Erfolg auch heute wieder gegen die EU und UKR kämpft,dann wird mir ab unseren 7 sogenannten BR schlecht.Herr Orban hat ja heute die Sanktionen der EU erneut abgelehnt,solange die UKR den Gastrans.nicht wieder öffnet.

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  • alter weis(s)er Mann sagt:

    Herr Odermatt, so einfach ist es nicht! Auch das SVP-Vorstandsmitglied Martullo-Blocher hat extrem für diese Steuer geweibelt. Also: wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen ...
    Der WW Herr Koeppel war sauber, ohne Pirouetten immer dagegen.

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  • ALPE-RÖSLI sagt:

    Warum immer den andern gehorchen, statt selbst stark und vernünftig zu sein?

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  • Ushuaia sagt:

    Unsere Webstübeler in Bern wissen seit Corona nichts anderes mehr, als in vorauseilendem Gehorsam alles einzuführen, was ihnen die EU befiehlt.

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  • cipraxus sagt:

    So kommts heraus, wenn man den falschen Leuten hinterherhöselet.

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  • TRFM sagt:

    Einmal mehr zeigt sich, dass schöne Worte, ein teures Deux-Pièces und eine hübsche Föhnfrisur Kompetenz nicht ersetzten können.

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  • Edmo sagt:

    Ehrlicherweise muss man noch hinzufügen, dass Ueli Maurer als Finanzminister beim ersten Hauch von OECD Mindeststeuer sofort umfiel und sowohl dem Volk als auch dem Parlament die Einführung dieser blöden Steuer als alternativlos verkaufte.

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  • herby51 sagt:

    Die Schweiz wird international die nächsten Jahre dank unseren unfähigen Politikern von der Bildfläche verschwinden.die Sanktionen gegen Russland sind der Tod.Wir werden wieder ein Bauern-und Touristenstaat werden.Wer die Anzeichen nicht schon jetzt sieht wird viel von seiner Lebensqualität verlieren.Der Mittelstand wird der grosse Verlierer sein.

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  • Kammerjäger sagt:

    Wann endlich wird den Politikern klar, dass für sie "Switzerland first" keine Schande, sondern Pflicht ist.

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    • martin.flueckiger sagt:

      Seit wann begreifen so Berufspolitiker Etwas?
      In der Privatindustrie sind sie nicht zu gebrauchen.
      Wann begreifen es die Wähler, dass man nur noch Menschen in ein Parlament wählen darf, die nicht von der Politik leben!!!

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  • Selene sagt:

    'Es ist eine Ohrfeige für die Schweiz. Sie hat ihre Attraktivität verschlechtert und ihre Steuerhoheit an die OECD ausgelagert.' Da kann man nur sagen: selber schuld! Das kommt davon, wenn man immer devot alles der EU nachäfft und keine eigene Meinung mehr hat. Es ist richtig, wenn diese elende Dauerschleimerei bestraft wird! Trump macht es richtig, genau wie bei der Absage zur WHO! Bravo!

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    • Selene sagt:

      Im Uebrigen ist schon der damalige Schleimer Burkhalter, ein kleiner Berset, für die OECD-Steuer geweibelt.... Weshalb? Weil er sich eine Stelle bei der OECD erhoffte , was auch eintraf. Er war und ist derselbe Typ wie Berset.... und weitere BR, die da kommen und sind, die Schweiz in den Schlamassel reiten, nur damit sie bei einer solchen Org. weiterwursteln können. 16:37

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    • ZEidgenosse sagt:

      Traurig: Die Schweiz hätte ein Veto-Recht in der OECD. Sie hat es noch nie gebraucht.

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    • grischun_liber sagt:

      Ausgezeichnet kommentiert und reflektiert.
      Nur: Bestraft werden die Falschen. Jene, die es unserem Land eingebrockt haben (wie Frau BR Keller), kommen ungeschoren davon.

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