«Migrantische Personen»: An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wurden heimlich Texte «gendergerecht» umgeschrieben. Professoren sind empört. Ihr Aufschrei hallt bis nach Bern
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Bild: CHRISTIAN BEUTLER / KEYSTONE

«Migrantische Personen»: An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wurden heimlich Texte «gendergerecht» umgeschrieben. Professoren sind empört. Ihr Aufschrei hallt bis nach Bern

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20.04.2023
Im Zentrum steht ein Vorstoss der Zürcher Nationalrätin Therese Schläpfer (SVP), landesweit bekannt als mutige Hagenbucher Präsidentin, welche die ausufernden Sozialhilfekosten ihrer Gemeinde für eine eritreische Familie anonymisiert öffentlich machte. Jetzt will sie mit einer parlamentarischen Initiative ein Gesetz erwirken, um das sogenannte Gendern an den vom Bund finanzierten Hochschulen wie der ETH Zürich und der EPFL in Lausanne gesetzlich verbieten zu lassen. Für Schläpfer haben einzelne Bildungseinrichtungen den Kompass verloren. «Die Hochschulen sind dazu da, Wissen zu vermitteln und Forschung zu betreiben. Eine neue Gendersprache einzuführen, gehört nicht zu ...
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25 Kommentare zu “«Migrantische Personen»: An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wurden heimlich Texte «gendergerecht» umgeschrieben. Professoren sind empört. Ihr Aufschrei hallt bis nach Bern”

  • deesse sagt:

    Was bringt die Leitung einer Schweizer Hochschule dazu, sich (und damit auch unser Bildungsniveau) so der Lächerlichkeit preiszugeben? Wie sind solche Leute zu ihren Posten gekommen? Ev. auch durch Anpassung an gerade angesagte Tendenzen???

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  • Andere sehen es anders sagt:

    Es ist die Hochschule für Angewandte Wissenschaften der Zürcher:innen. Die sollen mal beim eigenen Namen anfangen.

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  • bk.luginbuehl sagt:

    B. Böhme
    Gut, tut Dummheit nicht weh. Diese Verhunzung der deutschen Sprache ist erschütternd. Alle grossen Schriftsteller würden sich im Grabe umdrehen.

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  • sistr sagt:

    Hallo, ihr Genderspeak-kritikantischen Personen: Seid ihr wirklich derart ignorantische Personen, dass ihr die inhärente Schönheit des Genderns nicht realisiert, oder vielleicht simulantische Personen, die mit ihrer Haltung ihr Hinterwäldlertum zu übertünchen versuchen, oder schlicht und einfach querulantische Personen, die halt immer und überall etwas zu meckern haben?

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  • Vom Berg sagt:

    Es scheint in der Schweiz ein Problem mit "Checks and Balances" zu geben. Banker schalten und walten bis zum Konkurs, Sprache wird obrigkeitlich zu einem Disziplinierungswerkzeug umgebaut, Unis agieren als Politabteilungen einer neuen Klimaorthodoxie, diffuses Softlaw wird schleichend und ohne demokratischen Prozess zu geltendem Recht gemacht, die Liste liesse sich noch erweitern. Ob das ganze legal passiert, interessiert den offensichtlich sedierten Bürger nicht. Zeit aufzuwachen Schweiz!

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  • Manfred Lohnbauer sagt:

    Lernt neue Adjektive: Migrantisch - migrantischer - am migrantischten.

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  • aloisgstrein sagt:

    Erinnert mich an Ausdrücke wie Schlauchapfel,Braunschlecktafel,Apfelsine u.s.w.Diese „Wortkreationen“wurden auch von Leuten mit einer totalitären Gesinnung eingeführt.

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  • eric sagt:

    Das GrünLinke Gift zerfrisst unsere Bildungseinrichtungen.
    Vor 30Jahren war ich stolz am Technikum Winterthur als Elektroingenieur HTL abzuschliessen.
    Heute mit neuem Namen ZHAW, nach Einzug der Linken und Grünen, ist aus der Ingenieur Schule eine Irrenanstalt geworden. Anstatt Schwergewicht auf Ingenieurwissenschaften zu legen, wird den Studenten Gendertum aufgezwungen. Wie verblödet muss die Leitung der ZHAW sein um diese Schwachsinn mitzumachen! Schiebt diesen Irren endlich einen Riegel!

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  • Spiegel sagt:

    Wer genau, welche Personen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind konkret für diese heimliche Umschreibung in "Gendergerechte" Sprache verantwortlich?

    WW bitte recherchieren und die Namen nennen, damit man sie kennt und sie nicht weiter ihr Sprachliches-Unwesen in der Anonymität, an bestehenden Texten anderer, willkürlich ausüben können!
    Was für eine Arroganz und Frechheit diese Personen sich unerlaubt herausnehmen!

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  • Thor der massive sagt:

    Wie wäre es, diese Personen mit grossem Getöse abzusetzen? Sollen sie doch in ihren vier Wänden "genderlenderleninnnen" bis sie nicht mehr wissen wer sie sind! Dann sind sie dann eben "Es" oder so. Aber bitte lasst uns mit diesem Bullshit in Ruhe!

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  • mhafner sagt:

    Wer die Gendersprache ablehnt sollte das konsequent kommunizieren, wenn er mit ihr konfrontiert wird. Laisser faire ist keine Option. Z.B. Spendenaufrufe mit Begründung ablehnen, Werbebotschaften zurückweisen, Produkte vorziehen, die nicht mit Gendern beworben werden, sich aus Verteilerlisten streichen lassen, wenn gegendert wird, Abos abbestellen...

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  • bjoto sagt:

    Damit die Texte noch lesbar sind mache ich folgenden Vorschlag!
    Jeder Bericht (Text) muss jeweils einzeln für Männer, Frauen, Es, Migranten, Migrantinnen, Lernende usw. erstellt werden.
    So kann ich gemäss meinem aktuellem Befinden die richtige Version wählen. !

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  • Heidi V. sagt:

    Nach Empörung der Professoren ist nun von ihnen Handeln angesagt!! Nur so kann man dieser widerlichen Handlung der "Genderei" entgegen wirken!!

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  • Eliza Chr. sagt:

    Uebrigens: 90% der Schriftsteller lehnen dieses Gender-nicht Duden-Deutsch ab. Sie gilt als pure Sprachverhunzung wegen einer kläglichen Gutmenschen-Minderheit🤢🤮!

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  • bmiller sagt:

    Dieser Sprachverstümmelung zum Selbstzweck muss man sich energisch entgegenstellen.
    Nationalrätin Schläpfer hat absolut Recht. Es gibt Herausforderungen und Sachzwänge genug, da braucht es nicht noch die Zeitverschwendung mit einem sinnlosen, sprachzerstörenden Hobby der Woken.

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  • Eliza Chr. sagt:

    Ein Hoch auf Frau Schläpfer. Es ist Zeit, dass sich endlich Professoren und ausgebildete Germanisten zu Wort melden. Migrantische Personen ist gleich hirnlos wie die zu Entbindende für Mutter. Für wen kommt die eierlegende Milchsau als Ersatz? Der ganze hirnlose Mist kommt aus dem ebenso hirnlosen grossen Kanton mit den hier sich niedergelassenen Professoren! Lernt einfach zuerst mal fehlerfrei zu schreiben, was wichtiger wäre, inkl. deutsche Lehrer...!

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  • DeSu sagt:

    Auch Gender-Neusprech ist eine Herausforderung, die die Schweiz zu meistern hat. Es geht um nicht weniger als die Wehr gegen ein ideologisch-totalitäres Sprachdiktat, ähnlich wie dem im Kommunismus und im Nationalsozialismus. Es geht hier um ganz offen ausgeübten ideologischen Sprachzwang, der die Menschen zum"Richtigen" bringen soll. Und wehe dem, der sich nicht daran hält. Das ist dann der neue "Klassenfeind" mit aller dazu gehörigen Ächtung.

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  • Edmo sagt:

    Beim Gendern ist es genau gleich wie bei der unkontrollierten Migration in unser Land. Wer die Tyrannei der Woken nicht will, muss im Herbst zwingend und ausschliesslich die Kandidaten der SVP wählen. Nur die SVP sagt dem Gesinnungs- und Sprachterror ernsthaft den Kampf an. Alle anderen Parteien geben dem Druck der durchgeknallten woken Minderheit nach und wollen sich bei diesem lauten Haufen einschleimen. Nicht aus Überzeugung, sondern aus schierer Angst vor der Konfrontation. Also, SVP wählen!

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