Adrett und nett, so filmte sie die Fernsehkamera, und so flimmerten sie in unseren Wohnzimmern. Anna und Hans Müller, zwei besorgte Bürger. Herr und Frau Müller schrieben ein Stück Schweizer Fernsehgeschichte, ein Kapitel Schweizer Polit-Geschichte, und sie lieferten den Beweis, dass linke Ästhetik ungleich mehr ist als künstlerische Propaganda oder die ideologische Ästhetisierung des Politischen.
Am Abend des 15. Juli 1980 diskutierte besagtes Ehepaar in der Sendung «CH-Magazin» mit Zürcher Stadträten das heisse Thema der Zürcher Jugendunruhen. Diese waren am 30. Mai mit Protesten gegen die Kredite für das Opernhaus losgebrochen, denn gleichzeitig mit der beschlossenen ...
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