Der Direktor des Wiener Burgtheaters, Matthias Hartmann, ist trotz hervorragender Zuschauerzahlen fristlos entlassen worden. Die Finanzen der Bühne sind aus dem Lot geraten, die Buchhaltung war abenteuerlich geführt worden. Der Fall erinnert an Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich. Die Finanzen gerieten ebenfalls aus dem Lot, nur wies er miserable Zuschauerzahlen auf. Hartmanns Entlassung stösst in der Kulturszene auf Applaus und Häme, Marthaler erfuhr eine Welle der Solidarität. Weshalb? Hartmann fährt einen Sportwagen, freut sich am Erfolg beim Publikum, verzichtet auf Künstlerattitüden. Das weckt in der Szene Abneigung. Ganz anders Marthaler: Er pflegt sein Künstleri ...
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