Eine Schweizer Autorengruppe machte sich im Rahmen der Solothurner Literaturtage Gedanken über die Literaturförderung. «Nationaler Think-Tank Literatur» nannte sich das Gremium vorerst, dann «Groupe de réflexion». Bedeutungsschwer präsentiert sich auch das Papier mit den Resultaten der Denkarbeit: «Solothurner Verlautbarung» heisst es und enthält vierzehn Forderungen. Wie tiefgründig nachgedacht wurde, zeigt exemplarisch Forderung neun: «Schaffung von Literaturzügen». Oder Forderung dreizehn: «Einführung eines täglichen Literaturtipps im Fernsehen zur besten Sendezeit». Eine Forderung ging allerdings vergessen: «Weniger unnütze Forderungen stellen, dafür bessere ...
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