Offiziell heisst es, der Fall des «85 000-Franken-Burschen» Boris sei ganz aussergewöhnlich, einzigartig. Deckt sich das mit Ihren Erfahrungen?
Nein. Es ist sicher nicht der Regelfall, aber in der Kinderpsychiatrie kommt eine externe 24-Stunden-Überwachung von Kindern durch die Securitas immer wieder mal vor, und das ergibt noch höhere Kosten. Wie viele es genau sind, weiss ich nicht – aber mir sind mindestens vier Fälle im Kanton Zürich aus den letzten zwei Jahren bekannt. Man spart pädagogisches Personal ein und stellt dafür Wachleute an. In der Kinderpsychiatrie werden pädagogische Probleme zunehmend rein medizinisch beurteilt. Solche Fälle haben aber immer auch ander ...
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