Bei aller Trübsal, es war ein prächtiger Abend! Nach der Todesmeldung Neil Armstrongs letzten Samstag flimmerten winkende Astronauten und eine rauchende Rakete, gross wie ein Wolkenkratzer, über den Bildschirm, dass man sich im denkwürdigen Juli 1969 wähnte. Spätestens, als die sonore Stimme von Nasa-Sprecher Jack King zum Countdown ansetzte und das befreiende «Apollo 11 lift-off! We have a lift-off!» rief, konnte man sich dem metaphysischen Schaudern nicht mehr entziehen.
In unserer mit Kraftworten geohrfeigten Zeit beobachtete man mit Entzücken, wie bereits damals Akteure, gross und nichtig, geleitet von der Witterung für das Epochale, nach kühnen Worten griffen. Allen voran US- ...
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