Pierre-Luc Leyvraz aus Chexbres zieht auf seinen gerade mal dreieinhalb Hektaren im Lavaux einen der hinreissendsten Chasselas der Welt. Sein St-Saphorin «Les Blassinges» ist der Kardinalbeweis dafür, wozu die oft belächelte Sorte in der Lage ist – geeignete mineralische Böden und eine geradezu ziergärtnerische Umsicht im Weinberg vorausgesetzt. Er ist von Jahr zu Jahr verschieden, in jedem aber der klarste Ausdruck der jeweiligen Bedingungen, des Terroirs (welcher zurzeit so inflationär gebrauchte Begriff ja mehr meint als Pedologie und Geologie, nämlich u. a. auch Klimatisches). 2011 war ein grosser Sommer, entsprechend wurde am Genfersee so früh geerntet wie fast nie, das P ...
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