Das war wieder typisch Burkhalter: Bevor sich der Berner Politbetrieb in die Sommerferien abmeldete, telefonierte der Aussenminister auf der Suche nach geeigneten Kandidaten für den Job als neuer Chefunterhändler in der Beziehung Schweiz–EU der Reihe nach all seinen sechs Bundesratskolleginnen und -kollegen. Die Präferenzen lagen bereits klar bei Jacques de Watteville, dem Staatssekretär für internationale Finanzfragen (SIF). Damit war die Wahl fast schon gelaufen, der Nachfahre eines weitverzweigten Berner Adelsgeschlechts als neuer «Mister Europa» inthronisiert, und der konfliktscheue Burkhalter konnte sich einmal mehr um eine Entscheidung drücken.
Was lässt sich zu dieser ...
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