Wie viel Geschichte passt in ein einzelnes Leben? Bei Simeon Sakskoburggotski – so sein bürgerlicher Name – eine ganze Menge. Als Kind herrschte er als Zar Simeon II. über Bulgarien, bevor ihn Sowjets und Kommunisten vertrieben. Es folgten Jahrzehnte des Exils in Spanien. Erst 1996 kehrte er mit siebzig Jahren in seine Heimat zurück. Anders als andere Ex-Monarchen stürzte er sich in die Politik und wurde mit einer eigenen Partei 2001 aus dem Stand Regierungschef. Als Wanderer zwischen West und Ost ist Simeon prädestiniert für eine Beurteilung des wachsenden Unverständnisses zwischen West- und Osteuropa. Er warnt vor der Erwartung, dass alle ...
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