Dass etwas existiert, ist dann bewiesen, wenn es gefunden worden ist. Umgekehrt aber, wenn etwas nicht gefunden worden ist, heisst das keineswegs, dass es nicht existiert. Dies sehen bereits Zwölfjährige ein, und Karl Popper lebte geradezu für diese Logik. Danach wird allgemein – bis hin zum Papst – anerkannt, dass die Existenz Gottes zwar nicht bewiesen werden kann, aber eben auch dessen Inexistenz nicht. Selbst militante Atheisten wie Richard Dawkins sprechen nur von «verschwindender Wahrscheinlichkeit» – nicht von kategorischer lnexistenz.
Wir setzen anders an, analog folgender Parabel: Wenn wir die Angel in den See werfen und kein Fisch anbeisst, beweist dies keineswegs, dass ...
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