Eduardo Galeano (1940–2015) — In Lateinamerika, wo Literaten gefeiert werden wie Fussballstars, zählte er zu den Giganten. Den Durchbruch schaffte er 1971 mit einem historischen Werk: «Die offenen Adern Lateinamerikas» – eine Anklageschrift gegen Ausbeutung und Imperialismus, welche die Geschichte des Subkontinentes neu deutete. Seine Heimat Uruguay, aber auch Argentinien, Paraguay, Brasilien, Bolivien, Peru und Chile litten in jener Epoche unter dem Joch von Militärdiktatoren. Für Millionen von Lateinamerikanern wurde das Buch zu einer Art Bibel. Galeano verfasste daneben eine Reihe von Novellen, Essays und Artikeln, die sich um die zwei anderen grossen Themen Lateinamerikas ...
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