Was wurde nicht alles behauptet. Von einem «Nazi-Schatz» war die Rede, von einem «Sensationsfund», von «versteckter Raubkunst», als 2012 die Polizei in München die Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt konfiszierte. Wochenlang sorgten immer neue angebliche Enthüllungen um «den grössten Kunstskandal der Nachkriegsgeschichte» für Schlagzeilen. Nach dem Tod Gurlitts 2014 wurde die Angelegenheit plötzlich auch für die Schweiz brisant: Wohl aus Ärger darüber, wie er in Deutschland behandelt worden war, setzte Gurlitt das Kunstmusem Bern als Alleinerbe für die rund 1500 Werke umfassende Sammlung ein.
Die Hysterie breitete sich nun auch hier aus. Darf die Schweiz ein solch «kont ...
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