Chefredaktor Arthur Rutishauser gebraucht starke Worte: «Die Schweiz hat das Bankgeheimnis völlig unnötig aufgegeben.» Selbst nach amerikanischem Recht gelinge es den dortigen Staatsanwälten nicht, eine Verurteilung von Schweizer Bankern zu erreichen. Unser Bankgeheimnis verstosse schlicht nicht gegen amerikanisches Recht. Die Schweizer Behörden hätten sich von US-Staatsanwälten systematisch bluffen und vorführen lassen. Der Chef des Tages-Anzeigers nannte im Klartext Ross und Reiter: Zu den grossen Versagern gehöre der Bundesrat, «allen voran die damalige Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf».
Laut Rutishauser wäre mit mehr Mut und rechtsstaatlicher Überzeugung all das nic ...
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