Der Zauber des Beginns. Die Reinheit des Unwissens. Die Frische des Neuen. So sieht eine «Novizin» aus. Und ist sie nicht hübsch, diese Haubenlerche? Unter der Kappe einer Ordensschwester ein ausdrucksstarkes Gesicht, ins Geistige entfärbt – sodann und im abrupten Wechsel dort, wo es körperlich wird und sinneslustig zu werden droht: ein zeltartiges Tuch in Miesepeter-Braun und ein Wollstoff in Gansfeder-Grau. Doch dazwischen, genaues Hinsehen lohnt den Blick – winkt heimlich der Schein einer frivolen Spitze.
«Novizinnen» heisst dieses Bild aus einer Fotoserie der dänischen Künstlerin Léa Nielsen, realisiert mit blutjungen Mädchen. Doch Irrtum, wer es sich bereits gemüt ...
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