Um Viertel nach neun wundert sich der Moderator. «Ich finde es ganz toll, dass Sie immer noch da sind», sagt der bestandene Journalist Hans Fahrländer zur Justizministerin, die seit einer Stunde, in der ersten Reihe sitzend, zuhört. Er erinnert sich an Auftritte von Bundesräten, die den Standpunkt der Landesregierung vom Blatt ablasen und danach wieder in der Limousine verschwanden. Simonetta Sommaruga aber verteidigt an dieser Veranstaltung von SP und FDP Lenzburg zwar die Asylgesetzrevision, über die das Volk am 9. Juni abstimmt, auch gegen Kritik aus dem Publikum. Doch sie verzieht sich nach ihrem Referat nicht aus dem Saal des Hotels «Krone», sondern verfolgt, wie vier ...
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