Auch ein genialer Schriftsteller erfindet nicht alles selbst. Der kleine Kolumnist am anderen Ende der schriftlichen Hervorbringungen ist schon froh, wenn ihm gelegentlich einer beim Finden hilft. So weiss ich nicht, ob ich ohne den Hinweis meines Kollegen Tom Gsteiger auf die Trio-Scheibe «Changes» des ebenso erstaunlichen wie trotz dreizehn CDs in allen Belangen der Publicity geradezu selbstverleugnerisch bescheidenen Pianisten Russ Lossing (geb. 1960) gestossen wäre. Der, ein langjähriger Freund des perkussiven Raumkünstlers Paul Motian (1931–2011), sagt von sich: «I’m an interval guy», und tatsächlich ist sein Klavierspiel, das auf ...
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