Wenn es um die Personenfreizügigkeit mit der EU geht, wird in der Deutschschweiz gern der Begriff der «Weltoffenheit» bemüht: Weltoffene sind dafür, Isolationisten dagegen. Im Tessin, das seit der Öffnung des Arbeitsmarkts von einer Lawine italienischer Grenzgänger überrollt wird – Ende Jahr waren es 60 000 –, hat man für derartige Begriffe nur ein Lächeln übrig: Die real existierende Personenfreizügigkeit bringt der Bevölkerung Staus, Konkurrenz am Arbeitsplatz und höhere Sozialkosten. Bald, so glaubt man im Tessin, werde auch die Deutschschweiz dank der Neat mit einer wachsenden Zahl von Grenzgängern konfrontiert sein. Kürzlich habe er die Zürcher Stadtpräsidentin ...
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