Nach Hitlers Machtergreifung 1933 wurde das Schauspielhaus Zürich zu einem wichtigen Zufluchtsort verfolgter Schauspieler und Regisseure aus Deutschland. Das vornehmlich aus Juden und Kommunisten bestehende Emigrantenensemble mit seiner antideutschen Haltung ist ein vielgerühmtes Kapitel der Theatergeschichte. Anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums des Schauspielhauses, das dieses Jahr gefeiert wird, hat unser Kulturredaktor Rico Bandle über jene Zeit recherchiert. Seine Erkenntnisse bringen den Mythos des Schauspielhauses als humanistisches Bollwerk arg ins Wanken. In ihrem ideologischen Eifer machten die Schauspieler ausgerechnet jenen Mann fertig, der sie nach Zürich geholt und ...
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