Die Luft zittert polyrhythmisch. Es ist Sommer, es ist zu heiss, es ist zu schwül, sogar in Europa fühlt man sich als tote Fliege, und das, womit wir eigentlich dauernd verbunden sind – mit den heissen Weltregionen, mit dem Dschungel, mit der Sauerstoffmaschine Urwald –, wird nun tatsächlich fühlbar: Wir hängen am Tropf der Tropen.
Es ist keineswegs so, dass man nur in Europa lebt oder nur in Australien. Man lebt auf der Welt. Allerdings sind unsere Tätigkeiten und Lebensformen perfekt dazu geeignet, dies von Minute zu Minute zu leugnen. Mittlerweile kommen Menschen tagelang durchs Leben, ohne ein einziges klares Gefühl zu erleben. Es gibt Untersuchungen, die nahe legen, dass im ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.