«Wenn jemand Drohungen gegen uns ausstösst, versuchen wir, die Situation im Gespräch zu entspannen», erklärte Daniela Hofer, Leiterin des Sozialamtes von Pfäffikon ZH im Juni 2007 gegenüber dem Tages-Anzeiger, «wir lassen den Klienten wissen, dass er uns Angst macht und wir seine Drohung ernst nehmen.» Anlass des Interviews war der Fall eines Fürsorgebezügers, der in Pfäffikon einen Sozialarbeiter massiv bedroht hatte. Amtsleiterin Hofer sah keinen Handlungsbedarf. Vor jenen, die mal «Dampf ablassen», so meinte sie, müsse man sich weniger fürchten als vor jenen, die den Groll in sich hineinfressen.
Am letzten Montag kurz nach Mittag wurde Daniela Hofer ermordet, vor dem Einga ...
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