Die Basler Politik verspürt wieder einmal Nachholbedarf. Nachdem diverse deutsche Kommunen ihre in grauer Vergangenheit verbrannten und ertränkten Hexen juristisch rehabilitiert haben, fordert ein halbes Dutzend Parlamentarier am Rheinknie nun den autonomen Nachvollzug. Stellvertretend für rund 100 000 Menschen, die europaweit dem mittelalterlichen Hexenwahn zum Opfer fielen, sollen Barbel Schinbeinin, Margreth Vögtlin und Gret Frölicherin offiziell rehabilitiert werden. Die drei Frauen wurden zwischen 1458 und 1602 der Hexerei bezichtigt und gefoltert, zwei von ihnen wurden nach einem erzwungenen Geständnis hingerichtet.
Es fällt immer schwer, gegen eine symbolische Wiedergutma ...
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