Gutmenschen haben wenig übrig für den Marktmechanismus. Im besten Fall ist er effizient bei der Zuteilung knapper Güter und Ressourcen. Aber freie Märkte richten grossen Schaden an: Sie verderben die intrinsische Motivation für Kooperation, sie schaffen krasse Ungerechtigkeiten und schüren soziale Spannungen. Märkte gehorchen niedrigen Instinkten und verkörpern zweit- und drittrangige Werte. Sobald es um kulturell, politisch oder neuerdings ökologisch Wichtiges geht, müssen wir den Markt korrigieren, regulieren oder gar überwinden.
Man kann doch Bücher, Filme, Milch, Wohnungen, Lernen oder Heilen nicht wie eine «gewöhnliche Ware» behandeln und dem freien, aber unethisch ...
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