«Das Gesicht der EU in der Schweiz», so sieht sich Michael Reiterer, der EU-Botschafter in der Schweiz, selber, und neuerdings zeigt er sein wahres Gesicht: Der Mann, dem es gehört, hat vergangene Woche gegenüber seinem Gastland die Todsünde eines Botschafters begangen, sich ohne Mandat oder Legitimation in die inneren Angelegenheiten der Schweiz eingemischt. Mehr noch: Er hat auch die Souveränität des EU-Mitglieds Deutschland geritzt. Kaum hatte sich der scheidende Finanzminister Hans-Rudolf Merz mit seinem deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble und auch dem englischen Schatzkanzler George Osborne über die Aufnahme von Verhandlungen im Steuerbereich verständigt, sah sich Reiterer ve ...
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