Dieter Bührle (1921–2012) – Er führte drei Leben, das erste im Schatten seines übermächtigen Patriarchen-Vaters, das zweite nach dem Tod Emil Bührles als dämonisierter «Waffenfabrikant» und Unternehmer, der in den Erfolgszeiten 37 000 Mitarbeiter beschäftigte, und das dritte – nach dem Auseinanderfallen des Konzerns – als kultivierter Sinnsucher. Die NZZ brachte am Tage seiner Todesanzeige einen Agentur-Nachruf zur Person, hingegen im Lokalkulturteil eine ausführliche Geschichte im Zusammenhang mit seinem Vermächtnis, der E.-G.-Bührle-Stiftung, die sich stark im Erweiterungsbau des Kunsthauses engagiert. Diese Gewichtung hätte ihm gefallen. Dieter Bührle war eine ...
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