Ende der sechziger Jahre weilte man an der berühmten Yale-Universität in den USA und erlebte in unmittelbarer Nähe den Höhe- und vielleicht auch den Schlusspunkt der sogenannten «Feinsteuerung» der Wirtschaft. Hatte Keynes gelehrt, wie Krisen und Depressionen zu vermeiden sind, so hatten Tobin, Samuelson & Co. geglaubt, die Konjunkturschwankungen im Griff zu haben. Im meistverwendeten Lehrbuch war ein Dinosaurier abgebildet. In der Legende war zu lesen, dass nach dem Dino auch die Konjunktur ausgestorben sei. In derselben Zeit glaubten die Monetaristen unter Führung von Milton Friedman und Karl Brunner, die Inflation ein für allemal verstanden und gebändigt zu haben. Ohne Geldve ...
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